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Analysen - Ausland
12.02.2003
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch

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Der Börsenanalyst David Risinger von Merrill Lynch hält an seiner neutralen Beurteilung des US Pharmaunternehmens Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) fest.

Bristol-Myers Squibb (BMS) befinde sich zur Zeit in Testreihen, die eine Erweiterung des Anwendungsbereiches und der Produktpalette von Pravachol zum Ziel hätten. Bereits im Vorjahr habe es positive Signale gegeben, dass Pravachol und Aspirin in einer Packung als Kombination zugelassen werden sollten. Derzeit würden die Aktienspezialisten davon ausgehen, dass im Juni 2003 die Genehmigung erteilt werden könnte. Außerdem sei zu erwarten, dass BMS bis Ende des Jahres einen Antrag für ein neues Präparat stellen werde. In diesem Präparat würde dann Pravachol und eine fest vorgeschriebene Dosis Aspirin in einer Tablette angeboten.

Pravachol sei für BMS ein sehr wichtiges Produkt. Derzeit würden 18% des gesamten Pharmaumsatzes von BMS mit dieser Produktgruppe erreicht. Die Anteil an den Erträgen sei noch höher. Eine Erweiterung sei wichtig, weil Pravachol im Jahr 2006 seinen Patentschutz in den USA verliere. In Europa habe dieser Prozess bereits zum Teil eingesetzt. Die EPS Erwartung der Aktienspezialisten bleibe unverändert und gehe von einem Gewinn pro Aktie von 1,22 und 1,63 US-Dollar für 2002 und 2003 aus.

Die heutigen Erkenntnisse ändern nichts an der neutralen Beurteilung, mit der David Risinger von Merrill Lynch die Aktie von Bristol-Myers Squibb beurteilt.


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