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Analysen - Ausland
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05.02.2003
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch
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Der Wertpapieranalyst David Risinger von Merrill Lynch hält an seinem neutralen Rating für Aktie des US Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) fest.
Bristol-Myers habe auf der "Healthcare Conference" von Merrill Lynch deutlich gemacht, dass man sich noch immer in der Überarbeitungsphase für die Ergebnisse des Jahres 2002 befinde. Derzeit werde angenommen, dass es erst Ende März Details über die Ergebnisse des 4. Quartals 2002 geben werde. Insbesondere Schwierigkeiten mit den Lagerbeständen seien die Ursache für die deutliche Verzögerung.
Außerdem habe Bristol-Myers mitgeteilt, dass man mit der Einführung des Produktes Abilify sehr zufrieden sei. Innerhalb von 9 Wochen sei es dem Produkt gelungen, bei den Neuverschreibungen einen Marktanteil von 2,4% zu erreichen. Es sei Bristol-Myers gelungen, das Produkt bei sehr vielen Ärzten bekannt zu machen, von denen auch etwa 20% von dem Produkt überzeugt seien und es verschreiben würden. Ein weiteres wichtiges Produkt könnte Atazanavir werden, dessen Zulassung für Mitte des Jahres 2003 erwartet werde. Die aktuelle EPS Prognose der Aktienspezialisten gehe für 2002 und 2003 von einem Gewinn pro Aktie von 1,22 und 1,63 US-Dollar aus.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung kommt David Risinger von Merrill Lynch zu dem Entschluss, die Aktie von Bristol-Myers Squibb weiterhin neutral zu beurteilen.
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