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Analysen - DAX 100
23.12.1999
Deutz Underperformer
WGZ-Bank

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Der Analyst Klaus Weihermann von der WGZ-Bank stuft die Aktie des Motoren-Herstellers Deutz (WKN 630500) weiterhin auf „Underperformer“ ein.

Der kurz vor dem Abschluss gescheiterte Verkauf des Industrieanlagengeschäfts KHD Humboldt Wedag verzögere maßgeblich die geplante Fokussierung auf den Motorenbereich.

Wegen der Restrukturierungskosten in Dessau und Mannheim weise man im laufenden Jahr einen Jahresfehlbetrag aus. Da die Prognosen des öfteren nicht eingehalten worden seien, hätten die Investoren das Vertrauen in das Management weitgehend verloren.

Die Veräusserung von Grundstücken in Köln mit einer Gesamtfläche von 100.000 m² könne Phantasie auslösen.

Für die Jahre 1999 bis 2001 rechnet der Experte mit einem DVFA/SG-Gewinn je Aktie von -0,17; 0,37 und 0,51 Euro.

In Anbetracht der schwachen Geschäftsentwicklung dürfte dem Investor kein Einstieg in den MDAX-Titel nahegelegt werden.



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