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Analysen - DAX 100
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06.11.2015
MINI Long auf Vonovia: Mehr Gewinn - Optionsscheineanalyse
ZertifikateJournal
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www.optionsscheinecheck.de
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Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen MINI Long (ISIN DE000SG876F5/ WKN SG876F) der Société Générale auf die Aktie von Vonovia (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) vor.
Auch beim DAX-Neuling Vonovia brumme das Geschäft. Der Konzern habe deswegen die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Demnach rechne die ehemalige Deutsche Annington nun mit einem operativen Ergebnis von 590 bis 600 Mio. Euro. Zuvor habe der Wohnkonzern 560 bis 580 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Der Hintergrund: Die Integration des Konkurrenten Gagfah laufe besser als gedacht. "Die Eingliederung der Gesellschaft wird bis Jahresende 2015 abgeschlossen sein. So können wir die Synergien schneller als erwartet heben", habe Vonovia-Chef Rolf Buch gesagt.
Außerdem sinke die Leerstandsquote und die Mieten würden weiter steigen. Das zeige sich bereits in den Neun-Monats-Zahlen. Der FFO I (Funds from Operations), die in der Immobilienbranche maßgebliche Kennziffer für das operative Geschäft, sei von Januar bis September von 205 auf 432 Mio. Euro geklettert. So solle es weiter gehen: Für 2016 rechne Vonovia mit einem FFO I zwischen 690 bis 710 Mio. Euro. Von der guten Geschäftsentwicklung hätten auch die Aktionäre etwas: Sie könnten für 2015 wie geplant mit einer Dividende von 94 Cent je Aktie rechnen - ein Aufschlag von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Für Fantasie sorge unterdessen die geplante Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen. Zwar halte der Vorstand des im MDAX notierten Akquisitionsziels die 14 Mrd. Euro schwere Offerte für zu niedrig, Vonovia habe sich jedoch zuversichtlich gezeigt, dass die geplante Fusion zustande komme. Da die Aktie nach dem Sprung über die 30-Euro-Aktie auch technisch eine gute Figur mache, sollten Anleger im MINI Long (WKN SG876F) aus Ausgabe 31/2015 investiert bleiben. Der Hebel betrage 4,2, die K.o.-Barriere liege beruhigende 19,9 Prozent entfernt. (Ausgabe 43/2015) (06.11.2015/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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