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Analysen - Ausland
24.01.2003
S&T kein Handlungsbedarf
Erste Bank

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Die Analysten der österreichischen Erste Bank sehen bei der Aktie von S&T (WKN 915194) keinen Handlungsbedarf.

Der österreichische IT-Dienstleister habe diese Woche seine vorläufigen Zahlen für das Jahr 2002 bekannt gegeben. Diese hätten im unteren Bereich der anlässlich des 3. Quartalsergebnisses 2002 genannten Bandbreiten gelegen. Ende Oktober sei ein Zielwert für das EBIT von 2-4,5 Mio. Euro genannt worden, geworden seien es jetzt vorläufig 2,5 Mio. Euro. Beim Umsatz seien 165-190 Mio. Euro erwartet worden, 170 Mio. Euro seien berichtet worden. Damit ergebe sich ein Anstieg von 6,3% gegenüber dem Vorjahr. Das Nettoergebnis werde somit aller Voraussicht nach unter dem Vorjahr liegen.

Auf Basis dieser Zahlen sei die Aktie mit einem EV/EBITDA 2002 von 5,3x und einem EV/EBIT 2002 von 16,0x bewertet. Diese Bewertung gebe nicht unbedingt Anlass zur Euphorie, eine gewisse Belebung könnte allerdings durch den Börseplatzwechsel nach Wien zustande kommen, da hier sicher ein gewisser Werbeeffekt für die Aktie entstehen könnte und die Positionierung des Unternehmens in Osteuropa ja durchaus sinnvoll erscheine. Allerdings werde auch hier bereits von einem zunehmenden Konkurrenzdruck gesprochen und die EBIT-Marge 2002 von 1,5% bringe diesen auch deutlich zum Ausdruck.

Die Analysten würden empfehlen, jedenfalls auf den testierten Jahresabschluss (der am 27. März 2003 veröffentlicht werde) zu warten und dann sehr auf den vom Management gegebenen Ausblick zu achten. Davor besteht nach Meinung der Analysten der Erste Bank kein Handlungsbedarf bei der S&T-Aktie.


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