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Analysen - Ausland
25.09.2014
Inline-Optionsschein auf Philips: Chance auf schnelle Rendite von 6,7% oder 26,7% p.a. - Optionsscheineanalyse
ZertifikateJournal

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Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe den Inline-Optionsschein (ISIN DE000SG4Y8J5/ WKN SG4Y8J) der Société Générale auf die Philips-Aktie (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) vor.

Philips stelle seinen Konzern neu auf. Im Frühjahr seien die Niederländer aus der Unterhaltungselektronik ausgestiegen. Jetzt gehe der Elektronikkonzern den nächsten strategischen Schritt: Philips wolle sich in zwei eigenständige Unternehmen aufspalten und seine Beleuchtungssparte - analog zum großen Rivalen Siemens - vom übrigen Geschäft trennen. Gleichzeitig würden die Bereiche Gesundheit und Verbraucherelektronik zusammengelegt. Beide Sparten sollten weiterhin den bekannten Markennamen tragen und den Hauptsitz in den Niederlanden haben.

Bis 2016 solle das Licht-Unternehmen dann auf eigenen Beinen stehen. Dabei würden mehrere Optionen "für alternative Eigentumstrukturen mit direktem Zugang zu den Kapitalmärkten" untersucht, so das Unternehmen, auch ein Börsengang sei möglich. Nach dem Wandel von der Glühbirne hin zu LED stehe die gesamte Lichtbranche unter enormem Kostendruck. Vor allem die Konkurrenz aus Asien mache den hiesigen Anbietern das Leben schwer. Die technischen Einstiegsbarrieren seien niedrig. Die Folgen: Überangebot und sinkende Preise.

Mit der Abspaltung öffne sich die Lichtsparte Kapitalgebern von außen. Gleichzeitig erwarte sich Philips Kosteneinsparungen von bis zu 300 Mio. Euro bis 2016. Aber es sei nicht alles Gold, was glänze. Philips habe zugleich angekündigt, seine Gewinnziele für 2014 nicht mehr erreichen zu können. Schuld sei ein Produktionsstopp in einem US-Werk für Medizintechnik, der den Konzern mit 100 Mio. Euro belaste. Die Gewinnwarnung sei an der Börse angesichts der Zukunftspläne untergegangen.

Die Aktie habe deutlich zulegen können. Auch Analysten seien angetan. Morgan Stanley habe das Kursziel für die Aktie von 26,50 auf 28,00 Euro angehoben und auf "overweight" belassen.

Bereits Ende August habe die Aktie ein Kaufsignal geliefert. Damals sei der Titel aus seinem seit Anfang des Jahres laufenden Abwärtstrend nach oben ausgebrochen. Jetzt hätten die Bullen neues Futter bekommen. Aus technischer Sicht aber wesentlich interessanter sei die Unterstützungszone im Bereich von 22 bis 22,50 Euro. Diese habe in den vergangenen Wochen jeder Verkaufswelle Stand gehalten.

Bleibe das auch in den nächsten drei Monaten noch so, sei mit dem Inliner der Société Générale eine schnelle Rendite von 6,7 Prozent oder 26,7 Prozent p.a. drin. Denn die untere Barriere sei bei 21,50 Euro festgezurrt worden. Nach oben sei hingegen reichlich Platz. Die zweite Barriere liege bei 31,50 Euro (Abstand: 26,7 Prozent) - ein Niveau, das der Titel seit Jahren nicht mehr gesehen habe. (Ausgabe 38/2014) (25.09.2014/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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