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Analysen - Ausland
08.01.2003
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch

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Der Investmentberater David Risinger von Merrill Lynch beurteilt die Aktie des US Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) unverändert mit einem neutralen Rating.

Bristol-Myers habe einen Überblick darüber gegeben, wie weltweit auf den wichtigsten Märkten die Umsatzverteilung zwischen Bristol-Myers und seinem Partner Otsuka für das Produkt Abilify aussehe. Demnach werde Otsuka 35% und Bristol-Myers 65% des Gesamtumsatzes verbuchen können. Auf einigen kleineren Märkten gebe es unterschiedliche Aufteilungen, aber diese seien zu vernachlässigen. Diese Verteilung sei von den Aktienspezialisten in etwa so erwartet worden, jedoch hätten einige Anleger bisher angenommen, dass deutlich mehr Umsatz zu Gunsten von Bristol-Myers verbucht werden könnte.

Außerdem seien die Investmentexperten besorgt darüber, wie die Zulassung von Garenoxacin verlaufe. Eigentlich sei mit dem Zulassungsantrag gegen Ende 2002 gerechnet worden. Bristol-Myers habe dies aber nun auf die erste Hälfte 2003 verschoben. Offenbar seien die Sicherheitsvoraussetzungen der Regulationsbehörden recht hoch, so dass sich der Prozess etwas hinziehe. Die EPS Erwartung bleibe davon unbeeindruckt und gehe von einem Gewinn pro Aktie von 1,22 und 1,69 US-Dollar für 2002 und 2003 aus. Die Umsatzerwartung für Garenoxacin sei aber reduziert worden.

Die heutige Analyse ändert nichts am neutralen Rating, dass David Risinger von Merrill Lynch der Aktie von Bristol-Myers Squibb gibt.


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