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Analysen - Ausland
07.01.2003
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch

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Der Investmentberater David Risinger von Merrill Lynch beurteilt die Aktie des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) noch immer mit einem neutralen Rating.

Bristol-Myers befinde sich derzeit in einer Untersuchung, ob der geplante Kauf von BuSpar und Taxol gegen Monopolbestimmungen verstoße. Die Aktienspezialisten würden derzeit davon ausgehen, dass es keine Beanstandungen geben werde und die Transaktionen gestattet würden. Bristol-Myers würde dann in der 1. Hälfte 2003 insgesamt 670 Mio. US-Dollar für diese Übernahmen bezahlen.

Die Barreserve des Unternehmens liege derzeit bei 3,6 Mrd. US-Dollar. Deshalb sollte es kein Problem für Bristol-Myers darstellen, neben den beiden Unternehmen auch die Dividende, die mit 1,12 US-Dollar erwartet werde, zu zahlen. Die neuen Unternehmensbereiche wolle Bristol-Myers nicht einmal mit der Barreserve finanzieren, sondern dieses Geld plane die Unternehmensleitung als einmalige Sonderausgabe aufzubringen. Einen Teil des Geldes habe das Unternehmen bereits 2002 bereit gestellt. Eine Veränderung für die EPS Erwartung gebe es vorerst nicht. Bristol-Myers könnte in den Jahren 2002 und 2003 einen Gewinn pro Aktie von 1,22 und 1,69 US-Dollar erreichen.

Die vorgenommene Analyse ändert nichts daran, dass David Risinger von Merrill Lynch die Aktie von Bristol-Myers Squibb neutral bewertet.


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