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Analysen - Neuer Markt
14.12.1999
GfK halten
SchmidtBank

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Nach Einschätzung der Analysten der SchmidtBank handelt es sich bei den Aktien von GfK (WKN 587530) derzeit um eine Halteposition.

Am vergangenen Montag habe die GfK AG ihre Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekanntgegeben. Die Gesamtleistung habe um 27,6% auf 182,2 Mio. DM zugelegt. Das Plus sei zu gleichen Teilen durch internes Wachstum und Akquisition erzielt worden. Für die ersten drei Quartale ergebe sich ein Zuwachs bei der Gesamtleistung von 23,2% auf 533,3 Mio. DM.

Geographische Schwerpunkte des Wachstums seien die Regionen Zentral-(Osteuropa mit 60,0% und West-/Südeuropa mit 46,4%. Das um die Kosten des Börsengangs in Höhe von 11,8 Mio. DM vor Steuern bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) kletterte im dritten Quartal um 57,1% auf 11,0 Mio. DM. Für die ersten neun Monate weise diese Kennziffer eine Steigerung um 24,9% auf 32,5 Mio. DM auf. Die überproportionale Ergebnissteigerung im dritten Quartal schlage sich in einer Erhöhung der Marge von 4,9% auf 6,0% nieder. Zuversichtlich zeige sich die GfK hinsichtlich der weitern Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr:

Der hohe Aufwand zum 30.09 lasse eine weiterhin erfreuliche Umsatzentwicklung erwarten. Positiv habe der Aktienkurs auf die Vorlage der neuen Zahlen reagiert: im Wochenvergleich sei er um 3,1% auf 33 Euro gestiegen. Der Wochenhöchstkurs habe am Mittwoch 52 Euro betragen. Verglichen mit dem Ausgabepreis von 18,50 Euro habe der Kurs um 78,4% zugelegt. Der DAX sei in diesem Zeitraum lediglich um 21,8% gestiegen. Für das nächste Jahr rechnen die Analysten bei der GfK mit einer weiterhin aufwärts gerichteten Entwicklung. Sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis erwarten die Experten Steigerungsraten in Höhe zweistelliger Prozentsätze. Andererseits nehme der starke Kursanstieg der Aktie schon viele der positiven Perspektiven vorweg. Die Anlagestratgen bleiben daher bei ihrem Anlageurteil „halten“.


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