|
Analysen - Ausland
|
02.01.2003
Statoil solides Investment
Der Aktionär
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Anleger, die auf einen steigenden Ölpreis setzen, haben mit der Statoil-Aktie (WKN 675213) ein solides Papier im Depot, so die Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär".
Strategie habe bei dem Konzern oberste Priorität. Interne Restrukturierungsmaßnahmen seien dabei genauso im Visier der Norweger wie die Erschließung neuer gewinnbringender Ölfelder. Zum Zwecke der Restrukturierung habe der Konzern im Dezember die Schifffahrtsgesellschaft Navion für 800 Mio. Dollar an Teekay Shipping verkauft. Außerdem habe Statoil bekannt gegeben, dass die Erschließung eines Ölfeldes in der Barentsee rund 15% teurer als zuvor angenommen und insgesamt 45 Mrd. Norwegische Kronen kosten würde. Dieses Projekt verspreche dennoch einen Gewinn.
Der Titel des norwegischen Ölkonzerns sei aus verschiedenen Gründen interessant: Den größten Teil der Kursfantasie würden derzeit sicherlich der stetig steigende Öl- und Gaspreis sowie das Szenario einer möglichen militärischen Auseinandersetzung im Irak ausmachen. Zudem könnten Anleger die Aktie aufgrund der bedeutenden Stellung von Statoil im europäischen Energieversorgungsmarkt und aufgrund des niedrigen KGVs von 10 durchaus als längerfristiges Investment in ihr Depot aufnehmen.
Daher sehen die Aktienexperten von "Der Aktionäre" in der Statoil-Aktie ein konservatives Investment.
|