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News - Neuer Markt
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30.12.2002
Analytik Jena Jahresabschluss
Ad hoc
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Analytik Jena AG (AJ) (WKN 521350) - Jahresabschluss 2001/2002 (per 30. September 2002)
Umsatz stieg um 54% auf 64,3 Mio. Euro. Ergebnis bleibt mit minus 0,88 Mio. EUR deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Auftragsbestand erreicht neues Rekordniveau von 94 Mio. Euro
Ausblick: Umsatzwachstum von 25% geplant, Programm zur Kostensenkung gestartet AJ steigerte die Umsatzerlöse um 54% auf 64,3 Mio. EUR. Das Bruttoergebnis legte überproportional zum Umsatz um 72% auf 18,3 Mio. EUR zu. Die Bruttomarge verbesserte sich um 2,9 Prozentpunkte auf 28,5%. Für den Ausbau des intern. Geschäfts erhöhte AJ die Vertriebsaufwendungen um 63% auf 9,6 Mio. EUR. Die Investitionen in den intern. Vertrieb spiegeln sich in der erfolgreichen Ausweitung der Exporttätigkeit wider. Der Export wurde um 168% auf 18,8 Mio. EUR gesteigert. Die Exportquote stieg auf 29% (17%). Der Forschungsaufwand wurde im Geschäftsjahr mit 3,9 Mio. EUR mehr als verdreifacht. Die Kosten für Verwaltung erhöhten sich bedingt durch den Ausbau des Beteiligungsportfolios um 172% auf 4,4 Mio. EUR. Das Jahresergebnis verringerte sich deutlich von 1,4 Mio. EUR im letzten Jahr auf minus 0,9 Mio. EUR. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von minus 0,25 EUR (0,41 EUR). Die erstmals in der Unternehmensgeschichte zu verzeichnenden Verluste liegen in erheblichen Zukunftsinvestitionen und einmaligen Sondereffekten begründet. Hierzu gehört u.a. auch die bereits abgeschlossene Restrukturierung des vormaligen Bereiches "lab solutions".
Der zum Kerngeschäft zählende Bereich "Laborplanung" wurde in die AJZ Engineering integriert und der Teilbereich "Labormontage" mit insgesamt 15 Beschäftigten per September ausgegliedert. Vom Unternehmen wurden weitere Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Margenverbesserung eingeleitet und damit die Grundlage für die Rückkehr in eine positive Ertragslage geschaffen. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 56%. Die liquiden Mittel verringerten sich hauptsächlich durch den Erwerb von Beteiligungen um 24% auf 4,8 Mio. EUR. Bedingt durch die eingeleiteten Maßnahmen zur Margenverbesserung sowie durch die schwierige konjunkturelle Situation in Deutschland werden vorerst keine Ergebnisprogn. bekannt geben. Auf Basis des Auftragsbestandes von 93,7 Mio. EUR wird eine Steigerung des Konzernumsatzes auf ca. 80 Mio. EUR erwartet. Der Vorstand wird in der Pressekonf. am 07.01 sowie in der Analystenkonf. am 08.01 in Jena über die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres berichten.
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