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Analysen - Ausland
24.04.2014
SG-Inliner auf Philips: Stabilisierung der Aktie in attraktive Rendite wandeln - Optionsscheineanalyse
ZertifikateJournal

www.optionsscheinecheck.de

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SG4Y773/ WKN SG4Y77) der Société Générale auf die Philips-Aktie (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) vor.

Philips habe seinen Jahresauftakt vermasselt. Der Umsatz sei im ersten Quartal um 5 Prozent zurückgegangen, das EBITDA sogar um 22 Prozent. Das Management mache den starken Euro für den Umsatzrückgang verantwortlich. Aber auch wechselkursbereinigt sei das Wachstum zum Stehen gekommen - und das inmitten der Erholung der Weltwirtschaft.

Unter dem Strich habe der Konzern in den ersten drei Monaten 137 Mio. Euro verdient, das seien rund 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Free-Cashflow sei um 72 Mio. Euro zurückgegangen. Das habe wohl auch Auswirkungen auf künftige Dividendenzahlungen. Konzernchef Frans van Houten habe es auf den Punkt gebracht: "Unsere Zahlen zum ersten Quartal spiegeln einen herausfordernden Start ins neue Geschäftsjahr wider".

Aber nicht nur die Währungseffekte hätten das Ergebnis belastet, auch in den wichtigen Märkten in China und Russland blase dem Elektronikkonzern derzeit ein rauer Wind entgegen. Lediglich die kleinste Sparte, die Konsumgüter, habe die Markterwartungen erfüllen können. Ansonsten habe Philips den Konsens verfehlt.

Dennoch halte das Unternehmen an seinen mittelfristigen, bis 2016 definierten Rentabilitätszielen fest, auch weil das langfristige Transformationsprogramm "Accelerate!" weiter an Fahrt gewinne. Die in diesem Paket beschlossenen Maßnahmen hätten bislang Einsparungen von mehr als 1 Mrd. Euro erbracht, bis 2015 sollten es rund 1,5 Mrd. Euro sein.

Anleger hätten sich dennoch enttäuscht gezeigt und die Aktie auf Talfahrt geschickt. Von Kursen um 25,50 Euro seien die Titel auf aktuell 23,46 Euro durchgereicht worden. Mit einem Inliner der Société Générale könnten Anleger darauf spekulieren, dass sich die Philips-Aktie an der Unterstützung von 23 Euro, spätestens aber im Bereich des zyklischen Jahrestiefs bei 20,50 Euro stabilisiere. Sei das der Fall und steige die Aktie gleichzeitig nie über 31,50 Euro (Abstand: 34,3 Prozent), würden Anleger mit dem Warrant bis September eine Maximalrendite von 12,4 Prozent oder 31,1 Prozent p.a. erzielen. (Ausgabe 16/2014) (24.04.2014/oc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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