|
Analysen - DAX 100
|
17.12.2002
Norddeutsche Affinerie "reduce"
HSBC Trinkaus & Burkhardt
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Die Wertpapierspezialisten Thorsten Zimmermann, Richard Schramm und Dirk Lohmann von der Investmentbank HSBC Trinkaus & Burkhardt bleiben auch weiterhin für die Aktie des Rohstoffunternehmens Norddeutsche Affinerie (WKN 676650) bei der Empfehlung "reduce".
Die vorläufigen Ergebnisse des Fiskaljahres von Norddeutsche Affinerie hätten laut den Experten keine Überraschungen enthalten. Die Verkäufe seien mit 1,92 Milliarden EUR leicht höher als erwartet eingetroffen, allerdings sei das EBITDA mit einem Betrag von 103 Mio. EUR trotz niedriger als erwarteter Kosten unter dem Level der Erwartungen geblieben. Die niedrigeren Produktmargen seien auf den hohen Grad des Wettbewerbs zurück zu führen. Die deutsche Niederlassung von Lamitref sei momentan sehr aggressiv in der Preissetzung. Die Rentabilität des Unternehmens sei nach der Meinung der Analysten durch einen erhöhten Kupferpreis, den wirtschaftlichen Abschwung und die Akquisition von Prymetall beeinflusst worden.
Das Unternehmen habe eine Dividendenzahlung von 0,65 EUR angekündigt, obwohl das EPS lediglich 0,58 EUR betrage. Die Analysten würden ihre Verkaufs- und Gewinnschätzungen für die Fiskaljahre 2003 und 2004 leicht kürzen. So erwarte man für das Fiskaljahr 2003 einen Umsatz in Höhe von 2,02 Milliarden EUR bei einem EPS von 0,63 EUR. Im Fiskaljahr 2004 solle dann der Umsatz bei 2,05 Milliarden EUR liegen und das EPS den Wert von 0,75 EUR annehmen. Als Kursziel würden die Experten einen Betrag von 10,50 EUR ansetzen.
Somit halten die Aktienexperten Thorsten Zimmermann, Richard Schramm und Dirk Lohmann von der Investmentbank HSBC Trinkaus & Burkhardt für die Aktie von Norddeutsche Affinerie an der Empfehlung "reduce" unverändert fest.
|