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Analysen - DAX 100
11.12.2002
HypoVereinsbank reduzieren
Bankgesellschaft Berlin

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Alexander Plenk, Analyst der Bankgesellschaft Berlin, bewertet die HypoVereinsbank-Aktie (WKN 802200) mit "reduzieren".

Ein Bericht der Tageszeitung "Die Welt" besage: Der Verkauf der Auslandstöchter der DAB bank stehe kurz bevor. Außerdem könnte der 76%-Anteil an der Vereins- und Westbank (VuW) entweder aufgestockt oder veräußert werden. Der Verkauf der DAB-Auslandstöchter sei von der Bank angekündigt worden und würde daher keine Überraschung darstellen. Die Spekulationen bezüglich der VuW halte man für falsch: Eine Erhöhung des Anteils (Wert der außenstehenden Aktien ca. 260 Mio. Euro) würde keine strategischen Vorteile bringen und die HVB nur unnötig belasten; ein Verkauf würde zum Verlust des Filialnetzes der HVB in Norddeutschland führen.

Es ergäben sich keine Auswirkungen auf die Aktie, da keine Neuigkeiten vorlägen. Anhänger der Fusionstheorie könnten argumentieren, durch den Verkauf der VuW werde ein Zusammengehen mit der Commerzbank vorbereitet, da diese im Norden stärker vertreten sei. Wichtiger erscheine der Hinweis auf den im 4. Quartal komplett abzuschreibenden Goodwill auf Self Trade (170 Mio. Euro).

Die Empfehlung der Analysten der Bankgesellschaft Berlin für die HypoVereinsbank lautet "reduzieren".


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