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Analysen - Ausland
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09.12.2002
Merck neutral
Merrill Lynch
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Der Investmentbanker David Risinger von Merrill Lynch beurteilt die Aktie des US-Pharmakonzerns Merck (WKN 851719) noch immer mit einem neutralen Rating.
Merck habe angekündigt, dass die FDA (Food and Drug Administration) heute mitgeteilt habe, dass man für den Zulassungsantrag für EMEND einen Zeitraum von 6 Monaten ins Auge fasse. Das Produkt könnte zur Behandlung von Übelkeit bei Chemotherapien eingesetzt werden. Der Antrag von Merck sei wie erwartet im 4. Quartal eingereicht worden. Jedoch sei die kurze Bearbeitungszeit der FDA eine Überraschung, weil nun mit einer Antwort erst Mitte 2003 zu rechnen sei. Dennoch bleibe die Umsatzerwartung für EMEND unverändert und gehe für 2003 bis 2006 von einem Umsatz in Höhe von 20; 148; 221 und 295 Mio. US-Dollar aus.
Merck habe keine Gründe angegeben, warum die FDA die schnelle Bearbeitung durchführen werde. Üblicherweise werde dies nur getan, wenn das Produkt bedeutende Vorteile oder Fortschritte in seinem Anwendungsgebiet mit sich bringe. Deshalb könne man erwarten, dass die möglichen Therapieerfolge durch EMEND sehr gut seien. Die EPS Prognose bleibe unverändert und gehe von einem Gewinn pro Aktie von 3,14 und 3,42 US-Dollar aus.
Die heutige Analyse ändert nichts daran, dass David Risinger von Merrill Lynch die Aktie von Merck mit einem neutralen Rating beurteilt.
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