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Analysen - Ausland
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04.12.2002
Bristol Myers Squibb neutral
Merrill Lynch
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Der Börsenanalyst David Risinger von Merrill Lynch beurteilt die Aktie des Pharmakonzerns Bristol Myers Squibb (WKN 850501) noch immer mit einem neutralen Rating.
Bristol-Myers Squibb (BMS) habe für das 4. Quartal 2002 eine Dividende von 0,28 US-Dollar ausgeschüttet. Insgesamt habe die Dividende im Jahr 2002 damit 1,12 US-Dollar betragen. Wesentlich wichtiger sei jedoch die Ankündigung gewesen, dass die Dividende im Jahr 2003 nicht verändert werde. Damit würde erstmals in 37 Jahren die Dividende von BMS nicht erhöht.
Wenn man jedoch bedenke, dass die Dividende 4,3% des Aktienkurses von BMS ausmache, sei es nicht verwunderlich, dass sie nicht angehoben worden sei. Im Vergleich zu der Dividende von BMS liege der durchschnittliche Prozentsatz der Dividende am Wert der Aktie für alle im S&P 500 notierten Unternehmen bei nur 1,7%. Demnach sei die Dividende von BMS also außergewöhnlich hoch. Die Aktienspezialisten hätten in Folge der Ankündigung ihre Beurteilung der Dividende von "unsicher" auf "sicher" angehoben. Die EPS Prognose gehe weiterhin von einem Gewinn pro Aktie von 1,22 und 1,69 US-Dollar für 2002 und 2003 aus.
Die heutigen Erkenntnisse ändern nichts daran, dass David Risinger von Merrill Lynch die Aktie von Bristol Myers Squibb mit einem neutralen Rating beurteilt.
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