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Analysen - DAX 100
26.11.2002
Mannheimer "hold"
Bank Julius Bär

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Die Analysten vom Bankhaus Julius Bär stufen die im MDAX notierten Aktien der Mannheimer AG (WKN 842800) weiterhin auf "hold" ein und sehen einen fairen Wert je Aktie von 26,19 Euro.

Im Neun-Monatszeitraum zum 30. September seien bei der Mannheimer AG die Gesamtprämieneinnahmen um sieben Prozent rückläufig gewesen, was vor dem Hintergrund der gesunkenen Einmaleinnahmen bei Lebensversicherungen gesehen werden müsse. Für das Gesamtjahr gehe das Management von einer Senkung der Prämien von drei bis vier Prozent aus. P&C-Prämien hätten sich um 2,4 Prozent verbessert. Die Prämien im Bereich Krankenversicherung seien um 9,7 Prozent gestiegen. Das Management habe keinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr abgegeben.

In den nächsten vier Jahren würden die Kosten laut Managementangaben um 60 Millionen Euro gesenkt werden sollen. Der Plan sei, sich auf das Hauptgeschäft zu konzentrieren, einschließlich dem Exit des Asset Managements. In der Zukunft solle sich die Leben-Tochtergesellschaft auf reine Gefahrenprodukte ausrichten und die Abhängigkeit vom Kapitalmarkt verringern.

Die Mannheimer-Aktie werde signifikant gegenüber der Peer-Group mit niedrigeren Multiples gehandelt: 58 Prozent und 55 Prozent niedriger bei den Kurs-Gewinn-Verhältnissen für 2002 und 2003 sowie 39 Prozent und 37 Prozent geringer als beim Kurs-Net-Asset-Value-Verhältnis für 2002 und 2003. Für die Jahre 2002 bis 2004 gehe man beim Bankhaus Julius Bär von einem Gewinn je Aktie von 1,00; 1,69 bzw. 1,95 Euro aus. Den fairen Wert je Anteilsschein sehe man bei 26,19 Euro. Man erwarte zudem eine Aufnahme in den MDAX50.

Beim Bankhaus Julius Bär wird die Mannheimer-Aktie unverändert mit "hold" bewertet.



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