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Analysen - Neuer Markt
29.11.2002
Beko abwarten
Erste Bank

www.optionsscheinecheck.de

Die Analysten der Erste Bank bewerten die Beko-Aktie (WKN 920503) mit "abwarten".

Das österreichische Softwareunternehmen Beko habe diese Woche schwache Umsatz - und Ergebniszahlen bekannt gegeben, wobei insbesondere Wertberichtigungen diverser Beteiligungen belastend gewirkt hätten. In den ersten neun Monaten sei der Umsatz von 64 Mio. auf 48,7 Mio. Euro zurück gegangen, wobei sich das EBIT von 1,7 Mio. auf -6 Mio. Euro verschlechtert habe. Das negative Periodenergebnis von -8,9 Mio. Euro (1,8 Mio. Euro) sei vor allem auf die negative Kursentwicklung der Beteiligungen sowie die Insolvenz der Pallas Soft AG zurückzuführen.

Der Geschäftsbereich Systems-Care habe sich von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am meisten betroffen gezeigt. Die Insolvenz der Pallas Soft AG habe mit Firmenwertabschreibungen deutlich zum negativen Ergebnis beigetragen. Des weiteren habe bei der Beteiligung an der Brain Force Software AG aufgrund des starken Kursverlustes eine Wertberichtigung von 1,1 Mio. Euro vorgenommen werden müssen. Der Bereich Customer-Care habe in den ersten neun Monaten mit der Offert.com den Umsatz zwar verdoppeln und das negative EGT von -920.000 auf -421.000 Euro halbieren, im 3. Quartal sogar ein positives Quartalsergebnis erwirtschaften können, jedoch habe der Kursverlust der CLC und der anteilige Verlust das Konzernergebnis mit 4,9 Mio. Euro vor Steuern belastet.

Die positive Entwicklung im Bereich Data-Care, welche bei einem Umsatzplus von 8% ein EBIT von 2,1 Mio. Euro ausgewiesen habe, habe jedoch den Negativ-Trend der anderen Bereich nicht kompensieren können.

Die Analysten der Erste Bank raten Investoren weiterhin abzuwarten, da weitere negative Meldungen seitens der Beteiligungen der Beko nicht ausgeschlossen werden können.



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