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Analysen - DAX 100
29.11.2002
Fraport "reduce"
HSBC Investmentbank

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Die Analysten der HSBC Investmentbank stufen die Aktie von Fraport (WKN 577330) unverändert mit „reduce“ ein und sehen das Kursziel bei 19 Euro.

Die Neunnmonatszahlen seien ohne Überraschung geblieben. Gesamtleistung sowie EBITDA seien leicht unter dem Konsens ausgefallen. Im Gesamtjahr rechne das Management damit, das EBITDA auf über 500 Mio. Euro steigern zu können. Man erwarte dagegen 520 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr rechne man im Vergleich zu 2001 mit einem Rückgang des Passagieraufkommens am Frankfurter Flughafen von 1,4 Prozent. Das Minus in den ersten neun Monaten habe sich auf drei Prozent belaufen.

Die Hauptbelastung, bei der null Visibilität herrsche, sei das Engagement beim Manila Airport. Das Terminal sei fertig gestellt, doch die Airlines würden dieses nicht nutzen wollen. Es sei unwahrscheinlich eine Duty Free Konzession zu erhalten, was von der Regierung versprochen worden sei. Insofern sehe Fraport einer weiteren Abschreibung in Höhe von 324 Mio. US-Dollar entgegen (bislang 60 Mio. US-Dollar).

Die negative Einstellung gegenüber dem Unternehmen habe sich nicht geändert. Ein schwaches Management sowie eine Regierungsbeteiligung von 71 Prozent würden einen negativen Einfluss auf das Geschäft haben. Fraport weise im Sub-Sektor die niedrigste Marge auf, und die Finanzstatements seien nicht ausreichend transparent.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von HSBC bei ihrer Empfehlung die Aktie von Fraport zu reduzieren.


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