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Analysen - Ausland
29.05.2013
Société Générale erweitert Angebot an Call-Optionsscheinen auf japanische Blue Chips
Société Générale

www.optionsscheinecheck.de

Paris (www.optionsscheinecheck.de) - Die Société Générale baut ihr Angebot an mittelfristig laufenden Call-Optionsscheinen auf japanische Blue Chip-Aktien weiter aus, so die Analysten der Sociéte Générale.

Unter den 250 neuen Papieren, die sich auf insgesamt 42 verschiedene Einzelwerte beziehen würden und mit Laufzeiten von Dezember 2013 bis Dezember 2015 ausgestattet seien, würden sich die Standardwerte ANA Holdings, Bridgestone Corp., Canon, Denso Corp., Fanuj Corp., Fujifilm Holdings Corp., Hitachi Ltd., Honda Motor Co Ltd., Komatsu Ltd., Kyocera Corp., Mazda Motor Corp., Mizuho Financial Group Inc., NEC Corp., Nikon Corp., Nintendo Co. Ltd., Nissan Motor Co. Ltd, Shiseido Co. Ltd., Softbank Corp., Sony Corp., Takeda Pharmaceutical Co. Ltd., Toshoba Corp., sowie Toyota Motor Corp. befinden.

Als neue Basiswerte seien folgende Unternehmen dazugekommen: Astellas Pharma Inc., Daikin Industries Ltd., Daiwa Securities Group Inc., East Japan Railway Co., Isuzu Motors Ltd., Japan Tobacco Inc., JX Holdings, Inc., KDDI Corp., Kubota Corp., Mitsubishi Electric Corp., Mitsubishi Estate Co. Ltd., Mitsubishi Heavy Industries Ltd., Mitsubish UFJ Financial Group, Inc., Mitsui & Co. Ltd., Nippon Steel & Sumitomo Metal Corp., Panasonic Corp., Seven & I Holdings Co., Ltd., Shin-Etsu Chemical Co., Ltd., Sumitomo Mitsui Financial Group, Inc. und Yahoo Japan Corp.

"Die Anleger haben mit den neu aufgelegten Call-Optionsscheinen die Chance, von möglichen Wertsteigerungen der zugrunde liegenden japanischen Aktien überproportional zu profitieren", erkläre Peter Bösenberg, Zertifikate-Experte bei der Société Générale, "dazu reicht es aus, dass die Aktienkurse kurz- bis mittelfristig anziehen." Die neuen Call-Optionsscheine würden somit Gewinnchancen bei japanischen Werten ermöglichen, die seit Jahresbeginn eine sehr gute Performance vorweisen könnten und trotz des aktuellen Rücksetzers über weiteres Aufwärtspotenzial verfügen würden. Die große Hebelwirkung erkläre sich aus dem, im Vergleich zum Direktinvestment in den Basiswert, geringen Kapitaleinsatz für den Kauf eines solchen Scheines.

Ein Beispiel verdeutliche die Funktionsweise: Der Kurs des Basiswerts des Call-Optionsscheins (WKN SG4BGG) auf die Aktie des Kosmetik-Unternehmens Shiseido (ISIN JP3351600006/ WKN 854002) liege bei Ausgabe des Optionsscheins bei 1.491,00 JPY (entspreche 11,40 Euro Stand 27. Mai 2013), der Schein koste 0,37 Euro (Stand: 24. Mai 2013) bei einem Bezugsverhältnis von 1. Der Preis des Optionsscheines sei also viel geringer als der Preis, der für den direkten Kauf der Aktie aufgewendet werden müsste, allerdings liege der Basispreis bei 2.000,00 JPY und somit über dem aktuellen Aktienkurs.

"Für einen vergleichsweise günstigen Ausgabepreis eröffnen die Call-Optionsscheine hohe Gewinnchancen. Allerdings sollten Anleger beachten, dass bei einer negativen Entwicklung des jeweiligen Basiswertes auch die Verluste gehebelt werden", so Bösenberg weiter. Liege der Referenzpreis, also der Schlusskurs der Aktie am Bewertungstag, über dem Basispreis, entstehe dem Anleger dann ein Verlust, wenn der Auszahlungsbetrag geringer sei als der vom Anleger entrichtete Kaufpreis für den Call-Optionsschein.

Dabei sei neben der Differenz aus Referenz- und Basispreis neben dem Bezugsverhältnis auch der EUR/JPY-Wechselkurs zu berücksichtigen. Liege der Referenzpreis auf oder unter dem Basispreis, erleide der Anleger einen Totalverlust. Die mittelfristig laufenden Optionsscheine würden sich deshalb für risikofreudige Investoren eignen, die von steigenden Kursen des Basiswertes ausgehen würden und davon mit einem Hebeleffekt profitieren möchten. (29.05.2013/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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