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Analysen - DAX 100
03.12.1999
Sixt Downgrade
HSBC Trinkaus & Burkhardt

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Aktienanalyst Burkhard Sawazki vom Bankhaus Trinkaus & Burkhardt stuft die Aktie des Autovermieters Sixt (WKN 723132) von "Aufstocken" auf "Halten" herab.

Die letzten Quartalszahlen seien äußerst unerfreulich ausgefallen. So habe der Konzern noch vor zwei Monaten von einem diesjährigen Ergebnis gesprochen, das zumindest dem des Vorjahres – rund 117 Millionen DM – entsprechen solle. Inzwischen sei jedoch nur noch mit einem Vorsteuerjahresergebnis von 70 Millionen DM zu rechnen. Burkhard Sawazki bezeichnet diese Fehleinschätzung als schleierhaft. Zwar halte der Experte für das kommende Jahr ein von Sixt angekündigtes Betriebsergebnis von rund 100 Millionen DM für möglich, jedoch habe die Wachstumsstory des größten Autovermieters Deutschlands ein Ende gefunden.

Mit 32 Euro sei der Titel fair bewertet. Es bestehe vorerst kein Potential nach oben. Daher habe der Experte seine EPS-Schätzungen für dieses und die beiden kommenden Jahre reduzieren müssen. So könne für 1999 von einem Gewinn je Aktie in Höhe von nun 1,11 Euro im Gegensatz zu vorher 1,74 Euro ausgegangen werden. Für das Jahr 2000 betrage das EPS nicht mehr 1,93 Euro, sondern nur noch 1,62 Euro, und 2001 finde eine Korrektur des Gewinns je Anteilsschein von 2,18 Euro auf 1,94 Euro statt.

Bei einem Kursverlauf des Titels der Sixt AG, welcher sich vermutlich im Vergleich zum Markt im Bereich um plus 5 und minus 5 Prozent bewegen werde, empfiehlt Sawazki Anlegern, sich zunächst abwartend zu verhalten.


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