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Analysen - Ausland
22.11.2002
Novartis reduzieren
WGZ-Bank

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Sascha Tinnefeld, Analyst der WGZ-Bank, bewertet die Novartis-Aktie (WKN 904278) mit "reduzieren".

Wie gestern von Novartis veröffentlicht, sei durch das am vergangenen Montag abgelaufene Angebot 99,07% des Aktienkapitals von Lek angedient worden. Damit sei die Übernahme des slowenischen Unternehmens nach anfänglichem Widerstand der beiden Hauptaktionäre - die staatlich kontrollierten Investmentsfonds Kapitalska Druzba und Odskodninska Druzba - erfolgreich vollzogen worden. Die slowenischen Wettbewerbsbehörden hätten bereits grünes Licht für die Übernahme erteilt.

Mit der Transaktion, die ein Volumen von ungefähr 876 Mio. Euro (1,3 Mrd. Schweizer Franken (CHF)) besitze, baue Novartis seine Stellung im Generikabereich aus und erhalte gleichzeitig einen verbesserten Zugang zu den Absatzmärkten in Ost- und Südosteuropa. Der ambitionierte Kaufpreis (2,4-fache des in 2001 erzielten Umsatzes) zeige, welches Potenzial Novartis bei Lek erwarte. Dabei dürfte der Fokus vor allem auf den Produktionskapazitäten einer generischen Augmentin-Version (Antibiotikum) liegen.

Auf Basis des relativen Bewertungssystems behalten die Analysten der WGZ-Bank die Einstufung "reduzieren" für Novartis mit einem Kursziel von 65 CHF bei.


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