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19.12.2012
Merck-Aktie: Phase-III-Studie mit Stimuvax verfehlt primären Endpunkt
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Darmstadt (www.aktiencheck.de) - Der Pharmakonzern Merck KGaA (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) gab am Mittwoch bekannt, dass die Phase-III-Studie START mit dem in der Forschung befindlichen Wirkstoff L-BLP25 (zuvor als Stimuvax bezeichnet) nicht den primären Endpunkt einer statistisch signifikanten Verbesserung des Gesamtüberlebens bei Patienten mit inoperablem, lokal fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) im Stadium IIIA oder IIIB erreicht hat.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, konnten - auch wenn der primäre Endpunkt nicht erreicht wurde - in bestimmten Untergruppen doch deutliche Behandlungseffekte beobachtet werden. Die Sicherheit der Patienten wurde in der START-Studie in häufigen Abständen durch eine unabhängige Datenüberwachungskommission überprüft. In der Studie sind keine neuen oder unerwarteten Sicherheitsbedenken festgestellt worden. In vorausgegangenen klinischen Studien waren Reaktionen an der Einstichstelle, grippeartige Symptome, Übelkeit, Husten, Müdigkeit und Atembeschwerden als häufigste Nebenwirkungen berichtet worden.

In den nächsten Wochen sind weitere Auswertungen geplant, um das potenzielle Nutzen-Risiko-Profil von L-BLP25 bei bestimmten Patientengruppen zu untersuchen. Diese Daten werden in den folgenden Monaten mit externen Fachleuten und Zulassungsbehörden besprochen. Die Ergebnisse der START-Studie werden zur Veröffentlichung in einer unabhängigen, wissenschaftlich geprüften Fachzeitschrift eingereicht und auf einem zukünftigen internationalen Fachkongress präsentiert.

Das laufende klinische Programm zu L-BLP25, das Studien im asiatisch-pazifischen Raum einschließt, wird vorbehaltlich der Gespräche mit den zuständigen Zulassungsbehörden fortgesetzt, hieß es.

Die Aktie von Merck KGaA schloss gestern mit einem Minus von 0,54 Prozent bei 101,55 Euro. (19.12.2012/ac/n/d)


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