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Analysen - DAX 100
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14.12.2012
Fresenius-Aktie: Konzern will sich von defizitärer Biotech-Tochter trennen
Independent Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von Independent Research, Christoph Schöndube, rät weiterhin zum Halten der Fresenius-Aktie (ISIN DE0005785604/ WKN 578560).
Der Gesundheitskonzern habe angekündigt, sich von seiner Biotech-Tochter "Fresenius Biotech" trennen zu wollen. Alternativ dazu prüfe das Management die Weiterführung des profitablen und im Krankenhausmarkt etablierten Immunsuppressivums "ATG-Fresenius S". In jedem Fall wolle Fresenius den Antikörper "Removab" veräußern. Dies würden die Analysten positiv bewerten, da dieser die Erwartungen bisher verfehlt habe.
Darüber hinaus habe Fresenius die Übernahme von Fenwal abgeschlossen. Mittelfristig seien hieraus Synergien in Höhe von 60 Mio. Euro pro Jahr zu erwarten. Da der Konzern dadurch auch zu einem weltweit führenden Anbieter in der Transfusionstechnologie werde, würden die Analysten die Übernahme begrüßen.
Bei einem von 93 auf 98 Euro erhöhten Kursziel votieren die Analysten von Independent Research weiterhin mit "halten" für die Fresenius-Aktie. (Analyse vom 14.12.2012) (14.12.2012/ac/a/d)
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