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Analysen - Ausland
14.12.2012
UniCredit-Aktie: italienische Banken können Kosten senken
Deutsche Bank

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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Jason Napier, David Lock, Paola Sabbione und Carlos Berastain Gonzalez, Analysten der Deutschen Bank, stufen die Aktie von UniCredit (ISIN IT0004781412/ WKN A1JRZM) unverändert mit "buy" ein.

Im Rahmen einer Studie zum europäischen Bankensektor werde auf die Notwendigkeit weiterer Kostensenkungen hingewiesen, wenn in 2012 eine durchschnittliche Kapitalrendite von 14% zu Buche stehen solle. Fast alle Investoren dürften annehmen, dass die europäischen Banken bei ihrer Strategie ein begrenztes Kreditwachstum, stabile Zinsen auf Sicht von drei bis fünf Jahren und eine Verbesserung bei Kreditausfällen unterstellen würden. Falls unter diesen Vorraussetzungen bis 2014 keine angemessenen Renditen erzielt werden könnten, müssten Kosten gekürzt oder Kredite neu gepreist werden.

Die italienischen Banken würden zu den günstigsten Titeln gehören. Die Bewertungen würden bislang nur in geringem Umfang Maßnahmen der Managements reflektieren. Investoren, die sagen würden, dass italienische Banken keine Kosten senken könnten, seien auf dem Holzweg. Die UniCredit habe das Filialnetz um 15% geschrumpft.

Die Analysten der Deutschen Bank empfehlen die UniCredit-Aktie weiterhin zum Kauf. (Analyse vom 13.12.12) (14.12.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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