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News - Marktberichte
11.12.2012
Wall Street Eröffnung: Aufschläge, AIG und Delta im Fokus
aktiencheck.de

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New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes präsentieren sich im frühen Dienstaghandel - im Vorfeld der zweitägigen US-Notenbanksitzung - angesichts starker Konjunkturdaten aus Deutschland mit Aufschlägen. Unabhängig davon lasten weiterhin Sorgen rund um den Haushaltsstreit auf dem Marktsentiment. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewinnt aktuell 0,45 Prozent auf 13.228,55 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentiert sich mit einem Plus von 0,80 Prozent bei 3.010,87 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) derzeit einen Aufschlag von 0,47 Prozent auf 1.425,15 Punkte verzeichnet.

Wie das US-Handelsministerium mitteilte, hat sich das US-Handelsbilanzdefizit im Oktober 2012 vergrößert. So hat sich das Handelsbilanzdefizit um 4,9 Prozent auf 42,2 Mrd. US-Dollar erhöht, während Volkswirte 42,8 Mrd. US-Dollar prognostiziert hatten. Im September war ein Passivsaldo von revidiert 40,3 (vorläufig: 41,5) Mrd. US-Dollar verbucht worden. Hierbei fielen die Exporte um 3,6 Prozent auf 180,5 Mrd. US-Dollar. Die Importe sanken um 2,1 Prozent auf 222,8 Mrd. US-Dollar. In Kürze werden noch die Lagerbestände im Großhandel gemeldet.

Bereits gestern hat Texas Instruments (ISIN US8825081040/ WKN 852654), ein Hersteller von Mobiltelefon-Chips, seine Gewinnprognose für das vierte Quartal konkretisiert. Anteilsscheine von Texas Instruments legen vor diesem Hintergrund um 1,5 Prozent zu.

Heute konnte der Einzelhändler Dollar General (ISIN US2566771059/ WKN A0YEES) im dritten Quartal dank höherer Umsatzerlöse mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Die Erwartungen wurden dabei übertroffen. Profitieren konnte der Konzern von der starken Kundennachfrage sowie weiter verbesserten Margen. Außerdem wurde die Jahresprognose nach oben korrigiert. Aktien von Dollar General büßen zurzeit trotzdem 2 Prozent ein.

Papiere von Delta Air Lines (ISIN US2473617023/ WKN A0MQV8) tendieren im frühen Handel 3,2 Prozent fester. Die Fluggesellschaft meldete, dass sie mit der Virgin Atlantic Airways Ltd. ein Abkommen geschlossen hat, das die Gründung eines Joint Ventures vorsieht. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wird das Gemeinschaftsunternehmen ein erweitertes transatlantisches Netzwerk schaffen und den Wettbewerb zwischen Großbritannien und Nordamerika erhöhen, wodurch sich größere Vorteile für Passagiere auf diesen Routen ergeben. Im Rahmen des Joint Ventures wird Delta 360 Mio. US-Dollar in Virgin Atlantic investieren und damit einen Anteil in Höhe von 49 Prozent erhalten, welcher zurzeit von Singapore Airlines (ISIN SG1V61937297/ WKN A0MZ57) gehalten wird. Die Virgin Group und Sir Richard Branson werden mit 51 Prozent indes weiterhin die Mehrheit an Virgin Atlantic Airways halten.

Ebenfalls im Blick der Börsianer befindet sich AIG (ISIN US0268747849/ WKN A0X88Z). Wie die US-Regierung mitteilte, verkauft sie ihre restlichen Anteile an dem Versicherungskonzern für 32,50 US-Dollar je Aktie. Den Angaben zufolge wird das US-Finanzministerium im Rahmen des öffentlichen Angebots für die verbliebenen 234.169.156 Anteilsscheine von AIG damit voraussichtlich rund 7,6 Mrd. US-Dollar erlösen. Der Versicherungskonzern war im Zuge der Finanzkrise schwer in Schieflage geraten und musste durch staatliche Hilfen im Gesamtvolumen von rund 182 Mrd. US-Dollar vor der Pleite bewahrt werden. Unter dem Strich verzeichnen das US-Finanzministerium und die US-Notenbank Federal Reserve aus der AIG-Rettung einen Gewinn von insgesamt 22,7 Mrd. US-Dollar, hieß es. Zurzeit rücken Titel von AIG um 3,3 Prozent vor. (11.12.2012/ac/n/m)


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