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06.12.2012
EADS-Aktie: Baden-Württemberg zieht laut Pressebericht bei EADS-Neuordnung nicht mit
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Leiden (www.aktiencheck.de) - Aktuellen Presseberichten zufolge will Baden-Württemberg nicht mehr am Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence and Space Co. EADS N.V. (ISIN NL0000235190/ WKN 938914) beteiligt sein. Dies berichtet die "Stuttgarter Zeitung" am Donnerstagabend in ihrer Online-Ausgabe.
Nach Informationen der Zeitung zieht die grün-rote Landesregierung als einziges Bundesland mit EADS-Standorten nicht bei der gestern beschlossenen Neuordnung der Aktionärsstruktur mit. Dabei werden die bisherigen Hauptaktionäre Daimler AG (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) und Lagardère SCA (ISIN FR0000130213/ WKN 866786) zugunsten der Länder Frankreich und Deutschland aus dem Aktionärskreis ausscheiden.
Gegenüber der Zeitung bestätigte ein Sprecher des baden-württembergischen Finanzministeriums, dass das Land den Verkauf der Anteile plane. Bisher ist Baden-Württemberg über die Förderbank L-Bank und die Süd-Kapitalbeteiligungsgesellschaft, einer Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, an dem Luft- und Raumfahrtkonzern beteiligt. Beide Landesunternehmen halten zusammen 5 Prozent an einem Konsortium öffentlicher und privater Banken und Versicherungen. Diese Beteiligungsgesellschaft mit dem Namen Dedalus besitzt wiederum 7,5 Prozent der EADS-Anteile. Bei der Neuordnung der Eigentümerstruktur wollen die privaten Investoren ausscheiden, während die öffentlichen Investoren bis auf Baden-Württemberg mit von der Partie bleiben.
Die EADS-Aktie schloss im Xetra-Handel bei 29,42 Euro (+7,98 Prozent). Im Frankfurter Handel wird die Aktie derzeit bei 29,37 Euro (+7,75 Prozent) gehandelt. (06.12.2012/ac/n/d)
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