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News - Marktberichte
28.11.2012
Wall Street Schluss: Hoffnungen auf Lösung im Haushaltsstreit führen US-Börsen in die Gewinnzone
aktiencheck.de

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New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes konnten am Mittwoch nach leichten Verlusten zu Handelsbeginn am Ende in die Gewinnzone vorstoßen. Dabei verhalf eine Ansprache des US-Präsidenten Barack Obama den Kursen etwas auf die Beine, bei der er den Anlegern Hoffnungen auf eine baldige Lösung im US-Haushaltsstreit in Aussicht stellte. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewann 0,82 Prozent auf 12.983,14 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich mit einem Plus von 0,79 Prozent bei 2.991,35 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) einen Aufschlag von 0,79 Prozent auf 1.409,94 Punkte verzeichnete.

Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 23. November einen Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index gegenüber der vorangegangenen Woche um 0,9 Prozent. In der vorangegangenen Woche war ein Minus von 2,2 Prozent ermittelt worden. Die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe neuer Häuser hat sich im Oktober 2012 verringert. Dies teilte die Statistikbehörde heute mit. Demnach sank die Zahl gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent auf 368.000 Häuser, während Volkswirte eine Zahl von 388.000 erwartet hatten. Für den Vormonat war eine Zahl von revidiert 369.000 (vorläufig: 389.000) Häusern ermittelt worden.

Zusätzlich veröffentlichte Die Energy Information Administration (EIA) heute für die Woche zum 23. November 2012 einen Rückgang der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Minus von 0,3 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche aus. Bei Benzin wurde hingegen ein Plus von 3,9 Millionen Barrel ausgewiesen. Daneben wurde bei den Mitteldestillaten wie Diesel eine Abnahme der Lagerbestände um 0,8 Millionen Barrel verbucht. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat heute das jüngste Beige Book veröffentlicht. Darin erklärte die Notenbank, dass aus der Mehrzahl der 12 einzelnen Bezirke entweder eine rückläufige oder sich abschwächende Industrieproduktion berichtet wurde. Demnach hätten die Sorgen rund um das "fiscal cliff" die Aussichten der Firmenbesitzer eingetrübt.

Bereits gestern nach Börsenschluss gab der Technologiekonzern Analog Devices (ISIN US0326541051/ WKN 862485) bekannt, dass sein Gewinn im vierten Fiskalquartal angesichts rückläufiger Umsätze gesunken ist. Während der Umsatz die Erwartungen verfehlte, fiel der Gewinn besser aus als erwartet. Der Ausblick enttäuschte jedoch. Aktien von Analog Devices gewannen 0,7 Prozent hinzu.

Anteilsscheine der Movado Group (ISIN US6245801062/ WKN 887998) schossen um 10,1 Prozent in die Höhe. Der Uhrenhersteller konnte im dritten Quartal dank eines positiven Einmaleffekts mit einem deutlichen Gewinnanstieg aufwarten. Auf bereinigter Basis wurden die Analystenerwartungen übertroffen. Außerdem wurde im Anschluss eine Sonderdividende angekündigt und die Jahresprognose nach oben korrigiert.

Daneben meldeten einige Bekleidungsketten ihre jüngsten Zahlenwerke. So verkündete American Eagle Outfitters (ISIN US02553E1064/ WKN 897113), dass ihr Gewinn im dritten Quartal deutlich gestiegen ist, was u.a. auf ein starkes Umsatzplus zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden übertroffen. Zudem wurde ein starker Jahresausblick gegeben. Indes teilte Konkurrent Jos. A. Bank Clothiers (ISIN US4808381010/ WKN 917056) mit, dass sein Gewinn im dritten Quartal trotz eines klaren Umsatzwachstums gesunken ist, was mit geringeren Margen als Folge von Preissenkungen und Marketing-Aktionen zusammenhängt. Zudem belastete Hurrikan "Sandy" das Ergebnis. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Während American Eagle um 7,3 Prozent zulegten, gaben Jos. A. Bank 7,3 Prozent ab. Die Bekleidungskette Express (ISIN US30219E1038/ WKN A1CYT2) verbuchte im dritten Quartal einen Gewinnrückgang, konnte dabei jedoch die Analystenerwartungen schlagen. Auch der Ausblick lag oberhalb der Markterwartungen, was am Ende mit einem Aufschlag von 9,0 Prozent honoriert wurde.

Schließlich konnte der Großhändler Costco Wholesale (ISIN US22160K1051/ WKN 888351) bei den Umsatzerlösen im November einen Anstieg ausweisen und hat die Ausschüttung einer Sonderdividende angekündigt. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, lag der konsolidierte Umsatz im Berichtszeitraum mit 8,15 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 7,51 Mrd. US-Dollar. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde ein Anstieg um 6 Prozent ausgewiesen. Wie es weiter heißt, hat das Board außerdem die Ausschüttung einer Sonderdividende von 7,00 US-Dollar je Aktie beschlossen. Durch die Sonderausschüttung soll der Unternehmenswert für die Aktionäre gesteigert werden. Costco verteuerten sich um 6,3 Prozent. (28.11.2012/ac/n/m)



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