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Analysen - Ausland
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14.11.2002
Electronics Arts spekulativ
Wirtschaftswoche
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Die Aktie der Electronic Arts Incorporation (WKN 878372) eignet sich nach Meinung der Experten vom Magazin "Wirtschaftswoche" lediglich für den risikofreudigen Anleger.
Der Weltmarktführer bei Computerspielen erwarte das beste Weihnachts-Geschäft in der Firmengeschichte. Im zweiten Quartal sei der Umsatz, angetrieben von Sportspielen wie "Madden NFL 2003", um 89% auf 453 Mio. USD gestiegen. Der Nettogewinn sei mit 50 Mio. USD doppelt so hoch ausgefallen wie von Analysten erwartet.
Für das Gesamtjahr 02/03 rechne das Unternehmen mit einem Umsatzzuwachs von 33% auf 2,3 Mrd. USD sowie einem Gewinn von mindestens 2,24 USD je Aktie.
Angesichts einer brieten und mit vielen Knüllern bestückten Produktpipeline dürfte EA seine Spiele auch weiterhin zu Preisen über denen der Konkurrenten anbieten können. Neue Spiele wie "Herr der Ringe" und "James Bond" sowie "Harry Potter" dürften die Kassen weiter klingeln lassen.
Große Hoffnungen setze das Unternehmen in sein Onlineportal EA.com und prognostiziere für die kommenden Jahr Gewinnsteigerungen von 25% per anno.
Das Branchenwachstum sei nach dem Boom nur schwer zu halten. Zudem haben Short-Seller die Aktie entdeckt. Selbst für einen Marktführer sei ein KUV von 3,8 eine ambitionierte Bewertung.
Die Aktie folge seit Jahren einem langfristigen Aufwärtstrend. Zuletzt habe das Chartbild zur Vorsicht gemahnt, das die Börsenumsätze an Tagen mit fallenden Kursen höher gewesen sei als bei steigenden Kursen.
Die Experten von "Wirtschaftswoche" raten bei einem Engagement in Aktien von Electronic Arts auf jeden Fall zu einem Stoppkurs.
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