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Analysen - DAX 100
13.11.2002
IWKA kaufen
Independent Research

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Die Analysten von Independent Research empfehlen, die Aktien der im MDAX notierten IWKA AG (WKN 620440) zu kaufen.

Die Gesellschaft habe Zahlen für die ersten neun Monate 2002 veröffentlicht. Der Auftragseingang sei um 5% auf 1,75 Milliarden Euro gestiegen. Der Auftragsbestand habe zum 30. September bei 1,26 Milliarden Euro gelegen. Das EBITDA habe sich im 2,4% auf 47 Millionen Euro und das EBIT um 3,7% auf 33,6 Millionen Euro erhöht. Das Finanzergebnis habe sich von –23,1 Millionen Euro auf –18,2 Millionen Euro verbessert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit habe von 9,3 Millionen Euro auf 15,4 Millionen Euro gesteigert werden können. Der Steueraufwand sei mit –6,6 Millionen Euro wie erwartet negativ ausgefallen. Der Periodenüberschuss sei schließlich von 14,5 Millionen Euro auf 8,8 Millionen Euro gesunken.

Die Zahlen hätten im Rahmen der Erwartungen der Analysten von Independent Research gelegen. Eine Steigerung der Erträge erscheine im laufenden Geschäftsjahr möglich. Die normalisierte Steuerquote von 42,9% nach einer Steuergutschrift im vergangenen Geschäftsjahr werde den Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr verringern.

Das Unternehmen habe die Zielsetzung für 2002 bekräftigt. Demnach wolle die Gesellschaft einen Umsatz auf Vorjahresniveau, ein verbessertes EBIT und ein steigendes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erzielen. Die Ziele des Unternehmens seien plausibel. Saisonal bedingt würden die Konzernunternehmen im vierten Quartal ihren höchsten Ergebnisbeitrag erwirtschaften.

Die Umsatzerlöse im Bereich Anlagentechnik hätten abrechnungsbedingt mit 650 Millionen Euro um 7,1% hinter dem Vorjahreswert gelegen. Das Bereichs-EBIT sei daher auf 33,7 Millionen Euro gesunken. Im Bereich Produktionstechnik hätten die Umsatzerlöse um 7,9% auf 295,3 Millionen Euro zugelegt. Das EBIT habe sich hier um 0,3 Millionen Euro auf –4,6 Millionen Euro verbessert. Im Bereich Prozesstechnik sei bei einem Umsatzrückgang um 3,2% auf 242,8 Millionen Euro ein Verlust von 3,1 Millionen Euro angefallen. Im Bereich Verpackungstechnik hätten die Umsatzerlöse auf 333,3 Millionen Euro und das EBIT auf 4,7 Millionen Euro verbessert.

Der Bereich Prozesstechnik unterliege nach Ansicht der Analysten von Independent Research einem anhaltenden Restrukturierungsbedarf. Man rechne hier erst im kommenden Geschäftsjahr mit sichtbaren Restrukturierungserfolgen und sinkenden Gewinnschwellen. Mit einer Dividendenrendite von fast 6% sei die Aktie gegen Kursverluste gut abgesichert. Das Kurspotential für die Aktie sei für die nächsten 6 bis 12 Monate auf 15% begrenzt.

Die Analysten von Independent Research empfehlen weiterhin, die Aktien der IWKA AG zu kaufen.



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