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Analysen - DAX 100
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16.11.2012
Henkel-Aktie: Zielsetzung für 2016 könnte für kurzfristige Enttäuschung sorgen
Independent Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von Independent Research, Zafer Rüzgar, rät nach wie vor zum Halten der Henkel-Vorzugsaktie (ISIN DE0006048432/ WKN 604843).
Henkel habe seine Zahlen für das dritte Quartal 2012 veröffentlicht, die vor allem ergebnisseitig überzeugt hätten. So habe zum Beispiel das bereinigte EBIT 3,1% über der Prognose der Analysten gelegen. Die bereinigte EBIT-Marge habe sich deutlich über der Marke von 14% etabliert. Auf der Umsatzseite sei den Analysten die sich abschwächende Dynamik beim organischen Wachstum negativ aufgefallen.
Die Geschäftsführung von Henkel habe den Ausblick für 2012 bekräftigt. Dieser sehe ein organisches Umsatzplus zwischen 3% und 5%, eine bereinigte EBIT-Marge von 14% sowie einen EPS-Anstieg von 15% vor. Im Fokus des Interesses hätten jedoch die kommunizierten Ziele für 2016 gestanden. So peile Henkel u.a. dann einen Umsatz von 20 Mrd. Euro sowie ein durchschnittliches jährliches EPS-Wachstum von 10% an. Da beide Ziele nach Meinung der Analysten keine große Herausforderung darstellen würden, könnte die Zielsetzung für 2016 kurzfristig für Enttäuschung bei den Marktteilnehmern sorgen. Die Analysten hätten vor allem Kommentare zum organischen Wachstum und zur avisierten EBIT-Marge vermisst.
Bei unveränderten Prognosen und einem Kursziel von 62 Euro bestätigen die Analysten von Independent Research ihr "halten"-Votum für die Henkel-Vorzugsaktie. (Analyse vom 16.11.2012) (16.11.2012/ac/a/d)
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