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Analysen - Ausland
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16.11.2012
BP-Aktie: Einigung mit Justizministerium macht zumindest Mut
UBS
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (www.aktiencheck.de) - Jon Rigby und Daniel Ekstein, Analysten der UBS, stufen die Aktie von BP (ISIN GB0007980591/ WKN 850517) unverändert mit "buy" ein und bestätigen das 12-Monats-Kursziel von 500,00 GPb.
BP habe sich mit dem US-Justizministerium und der SEC auf die Zahlung einer Strafe von 4,5 Mrd. USD verteilt über sechs Jahre geeinigt. Vor Steuern würden sich die Belastungen wegen der Ölpest auf 42 Mrd. USD summieren. Im vierten Quartal würden daher Rückstellungen von 3,85 Mrd. USD verbucht.
Die Auswirkungen auf die Zivilklagen seien ungewiss. Allerdings habe BP darauf hingewiesen, dass der Vergleich nicht auf Basis eines Eingeständnisses grober Fahrlässigkeit zustande gekommen sei. Schlussfolgerungen auf den Ausgang der Zivilklagen könnten zwar nicht gezogen werden, nichtsdestotrotz mache der Vergleich Mut. Auch wenn sich an der Bewertung nicht viel ändere, sorge der Vergleich wie auch der Verkauf des TNK-BP-Anteils für eine Verringerung der Risiken.
Die Analysten der UBS empfehlen daher die BP-Aktie weiterhin zum Kauf. (Analyse vom 16.11.2012) (16.11.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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