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Analysen - Ausland
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16.11.2012
Novartis-Aktie: Stimmung dürfte bald wieder aufhellen
FOCUS-MONEY
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www.optionsscheinecheck.de
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München (www.aktiencheck.de) - Für die Experten von "FOCUS-MONEY" ist die Novartis-Aktie (ISIN CH0012005267/ WKN 904278) ein Klassiker aus der Schweiz.
Die Schweiz sei ein sicherer Hafen für Anleger. Schon seit Jahren wachse das Land stärker als die Eurozone und die Inflationsrate liege zudem unter dem Durchschnitt der Euro-Länder. Außerdem seien in der Schweiz Top-Firmen angesiedelt, die auch noch von der Begrenzung des Schweizer Franken profitieren würden. Zu guter Letzt gebe es noch eine Versicherung, die sogar kostenlos sei: den viel gescholtenen Schweizer Franken. Denn sollte Europa in eine neue Schieflage geraten, dürfte das Niveau von 1,20 CHF mit Sicherheit nicht verteidigt werden können. Dann sollte der CHF deutlich aufwerten und Euro-Anlegern kräftige Gewinne bescheren.
Für interessant würden die Experten zum Beispiel die Novartis-Aktie halten, auch wenn der jüngste Nachrichtenfluss nicht gerade positiv gewesen sei. So habe der Pharmariese aus der Schweiz mit verunreinigten Impfstoffen zu kämpfen gehabt. Inzwischen habe Novartis das Problem in den Griff bekommen und die Geschäftsführung taxiere den dadurch verursachten Umsatzschaden auf 50 Mio. Euro.
Nach Meinung von Jens Erhardt verfüge die Novartis-Aktie über Überraschungspotenzial. So könnte zum Beispiel die Marktexklusivität von das Präparat Gleevec verlängert werden. In den letzten neun Monaten habe der Konzern damit 3,5 Mrd. Dollar umgesetzt. Außerdem scheine Novartis über eine gut gefüllte Produkt-Pipeline zu verfügen. Nach eigenen Angaben gebe es 139 Projekte mit 73 neuen Wirkstoffen.
Mit einer soliden Dividendenrendite von 3,5% wappnen sich Aktionäre gegen kurzfristigen Gegenwind, bis die Stimmung für die Novartis-Aktie wieder rein positiv ist, so die Experten von "FOCUS-MONEY". Ein Stopp sollte bei 38 Euro platziert werden. (Ausgabe 47) (16.11.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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