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Analysen - Ausland
15.11.2012
Ahold-Aktie: Q3-Zahlen nicht überzeugend
National-Bank AG

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Essen (www.aktiencheck.de) - Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, stuft die Ahold-Aktie (ISIN NL0006033250/ WKN A0MZBE) nach wie vor mit "kaufen" ein.

Der Lebensmittelhändler habe mit dem heute publizierten Q3-Zahlenwerk nicht überzeugen können. Dabei habe die Umsatzentwicklung dank vorteilhafter Wechselkursentwicklung und organischen Erlössteigerungen über der Markterwartung gelegen. Bereinigt habe das Umsatzplus im Quartal noch bei 3,7% gelegen.

In einem wettbewerbsintensiven Umfeld habe Ahold in den USA ein bereinigtes Umsatzplus von 1,9% erzielt. Dank größerer Werbeaktionen hätten Marktanteilsgewinne erreicht werden können. Mit einer operativen Marge von 4,0% (Q3/2011: 4,2%) sei trotz Personalkostenanstieg hier die Profitabilität nahezu gehalten worden.

In den Niederlanden habe das Umsatzplus dank Zukäufen bei 8,1% gelegen. Umbaumaßnahmen für erworbene Geschäfte sowie gestiegene Löhne hätten auch hier für eine leichte operative Margenverschlechterung gesorgt. Entsprechend sei die Ergebnisentwicklung eine leichte Enttäuschung.

Am eher verhaltenen Ausblick habe sich insgesamt nichts geändert. So würden die Markbedingungen mit einem wettbewerbsintensiven Umfeld, aufgrund der konjunkturellen Unsicherheit zögerlichen Konsumenten sowie potenziell steigenden Rohstoffkosten herausfordernd bleiben. Ahold besitze in den Regionen USA und Niederlande eine starke Marktposition und dürfte die solide Margenstärke auch in Zukunft für organisches Wachstum sowie Zukäufe nutzen.

Bei einer moderaten Bewertung bestätigen die Analysten der National-Bank AG somit ihre bisherige "kaufen"-Einstufung für die Ahold-Aktie. Das Kursziel werde bei 12,00 Euro gesehen. (Analyse vom 15.11.2012) (15.11.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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