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Analysen - Ausland
14.11.2012
UniCredit-Aktie: Geschäftsjahre 2013 und 2014 dürften sich schwieriger gestalten
Société Générale

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Paris (www.aktiencheck.de) - Carlo Tommaselli und Carlos Garcia Gonzalez, Analysten der Société Générale, stufen die Aktie der UniCredit (ISIN IT0004781412/ WKN A1JRZM) mit "hold" ein.

Die Quartalszahlen der UniCredit hätten im Kerngeschäft den Erwartungen entsprochen. Die Nettozinserträge seien mit einem sequenziellen Rückgang von 2,6% allerdings schwächer als erwartet gewesen. Die operativen Ausgaben seien erwartungsgemäß ausgefallen. Die positiven Einmaleffekte im dritten Quartal hätten dazu beigetragen, dass die UniCredit für die ersten neun Monate einen Nettogewinn von 1,4 Mrd. EUR habe ausweisen können. Damit sei die Konsensschätzung von 1,347 Mrd. EUR übertroffen worden.

Angesichts der zu erwartenden Gegenwinde von makroökonomischer Seite dürften sich die Geschäftsjahre 2013 und 2014 jedoch schwieriger gestalten. Bei der Société Générale habe man nun die EPS-Prognose für 2012 von 0,23 EUR auf 0,26 EUR angehoben (KGV: 13,6). Für 2013 und 2014 seien die EPS-Schätzungen hingegen auf 0,34 EUR bzw. auf 0,43 EUR herabgesetzt worden. Das 12-Monats-Kursziel für die Aktie werde von 3,70 EUR auf 3,60 EUR gesenkt.

Die Analysten der Société Générale vergeben für die Aktie der UniCredit das Rating "hold". (Analyse vom 14.11.2012) (14.11.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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