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Analysen - Ausland
12.11.2002
Repsol YPF reduzieren
WGZ-Bank

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Harald Feldhoff, Analyst der WGZ-Bank, bewertet die Repsol YPF-Aktie (WKN 876845) mit "reduzieren".

Die am heutigen Morgen vorgelegten Zahlen für das 3.Quartal, die leicht über den Markterwartungen gelegen hätten, wiesen auf freundlichere Zeiten für Repsol hin. Das spanische Öl & Gasunternehmen, dass sich durch den Zukauf der argentinischen YPF (1999) in Lateinamerika positioniert und somit ihrer Strategie einer internationaleren Ausrichtung substantiell Folge geleistet habe, zahle seit Beginn der Wirtschaftskrise in Argentinien einen wesentlich höheren Preis für eben dieses Engagement als ursprünglich kalkuliert.

Öl-Exportsteuerzahlungen an die argentinische Regierung sowie signifikanter Abschreibungsbedarf aufgrund von Währungseffekten (Abwertung des argentinischen Peso 1 auf 3,5 gegenüber dem US-Dollar seit Jan. 02) hätten in der Ergebnisperformance des Unternehmens seit dem 2. Halbjahr/01 deutliche Spuren hinterlassen. Dies spiegele sich ebenso in der Entwicklung der Aktie wider. Man sehe nunmehr die Talsohle erreicht, auch wenn die Risiken im Vergleich mit Argentinien mittel- bis langfristig anhalten dürften.

Die Analysten der WGZ-Bank ändern ihre Einstufung für Repsol YPF von "verkaufen" auf "reduzieren".


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