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Analysen - Ausland
11.11.2002
Repsol neutral
Helaba Trust

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Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Repsol-Aktie (WKN 876845) mit "neutral".

Die Spanier veröffentlichten morgen, den 12. November 2002, ihre Zahlen für das dritte Quartal 2002. Die positive Entwicklung der Rohstoffpreise (Öl: +7%; Gas: -+8% gegenüber dem Vorjahr) dürfte von dem anhaltend starken Rückgang der Margen im Raffineriegeschäft (-48% gegenüber dem Vorjahr) sowie der Argentinienkrise überkompensiert werden. Auf Konzernebene rechne man daher beim operativen Ergebnis mit einem Rückgang um 38% gegenüber dem Vorjahr auf 748 Mio. Euro. Das schwächere Ergebnis sei zudem auf den erstmalig verminderten Beteiligungsbesitz an Gas Natural (aktuell: 23%, vorher: 47%) zurückzuführen, so dass das Segment Gas einen Ertragsrückgang auf 50 Mio. Euro (-75% gegenüber dem Vorjahr) erleiden sollte.

Ebenso werde schätzungsweise auch das Geschäftsfeld Raffinerie & Marketing aufgrund der angespannten Lage in Argentinien niedriger ausfallen (erwartet: 160 Mio. Euro, -54% gegenüber dem Vorjahr). Aufgrund der Veräußerungsgewinne in den letzten Quartalen und des schwachen US-Dollars habe die Nettoverschuldung deutlich reduziert werden können, so dass die Zinskosten im 3. Quartal 2002 niedriger ausgefallen sein dürften. Ingesamt prognostiziere man einen Nettogewinn von 290 Mio. Euro (-33% gegenüber dem Vorjahr). Insofern sollte Repsol das Schlusslicht der Berichterstattung des Ölsektors im 3. Quartal (Branchendurchschnitt: ca. -10%) bilden.

Per Saldo empfehlen die Analysten von Helaba Trust jedoch vor dem Hintergrund der günstigen Bewertung im Peer Group-Vergleich sowie des erfreulichen Abbaus der hohen Nettoverschuldung, den Repsol-Titel weiterhin neutral zu gewichten.


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