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News - DAX 100
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07.11.2012
Axel Springer-Aktie: Konzernergebnis geht nach neun Monaten zurück, Ziele bestätigt
aktiencheck.de
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Berlin (www.aktiencheck.de) - Der Verlagskonzern Axel Springer AG (ISIN DE0005501357/ WKN 550135) gab am Mittwoch bekannt, dass sein Konzernüberschuss in den ersten neun Monaten 2012 zurückgegangen ist, während der Umsatz zulegen konnte. Die Ziele für das Gesamtjahr wurden bestätigt.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, stieg der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten um 3,9 Prozent auf 2,41 Mrd. Euro. Mit einem Umsatzplus von 21,5 Prozent blieben die digitalen Medien der Wachstumsmotor des Konzerns. Die Printmedien verzeichneten hingegen marktbedingt rückläufige Erlöse. Bereinigt um Konsolidierungseffekte erhöhte Axel Springer den Konzernumsatz leicht um 0,4 Prozent.
Der Konzern steigerte das um Sondereffekte und Kaufpreisallokationen bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den ersten neun Monaten um 2,9 Prozent auf 459,3 Mio. Euro. Damit realisierte man eine EBITDA-Rendite von 19,1 Prozent (Vorjahr: 19,3 Prozent). Der um wesentliche nicht-operative Effekte bereinigte Konzernüberschuss belief sich auf 256,9 Mio. Euro (Vorjahr: 259,6 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss lag mit 188,7 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert (233,2 Mio. Euro). Hier schlugen sich unter anderem höhere Abschreibungen sowie Sondereinflüsse im Finanzergebnis nieder. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,62 Euro (Vorjahr: 2,11 Euro).
Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Döpfner: "Axel Springer nimmt nach neun Monaten Kurs auf ein neues Rekordjahr. Unsere digitalen Aktivitäten tragen mit Renditen im zum Teil hohen zweistelligen Bereich immer stärker zu unserem Konzernergebnis bei. Die inländischen Zeitungen und Zeitschriften blieben trotz konjunktureller Herausforderungen hoch profitabel. Allerdings lagen insbesondere die Print-Werbeerlöse im dritten Quartal am unteren Ende unserer Erwartungen. Wir verfolgen deshalb mit Nachdruck unsere bewährte Strategie, die Strukturen im deutschsprachigen Kerngeschäft systematisch auf das veränderte Nutzungsverhalten auszurichten und noch effizienter zu werden. Ein wesentlicher Schritt ist die vor kurzem angekündigte Redaktionsgemeinschaft der WELT-Gruppe, der BERLINER MORGENPOST und des HAMBURGER ABENDBLATTS."
Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet der Vorstand unverändert mit einem Anstieg der Konzernerlöse im einstelligen Prozentbereich. Der Vorstand geht davon aus, dass leicht rückläufige Erlöse im inländischen und rückläufige Erlöse im internationalen Printgeschäft durch steigende Erlöse bei den digitalen Medien mehr als aufgefangen werden können. Auch für das EBITDA wird ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr erwartet. Hierbei rechnet der Vorstand mit Ergebnisrückgängen im Printgeschäft, während das Ergebnis des digitalen Geschäfts deutlich über dem Vorjahreswert liegen sollte.
Die Aktie von Axel Springer beendete den Handel gestern mit einem Minus von 0,57 Prozent bei 33,13 Euro. (07.11.2012/ac/n/d)
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