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Analysen - Ausland
05.11.2012
BAE Systems-Aktie: Sieg Romneys erwünscht
Heibel-Ticker

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Berlin (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "Heibel-Ticker" warten bei der BAE Systems-Aktie (ISIN GB0002634946/ WKN 866131) ab.

BAE Systems sei nach Lockheed Martin (ISIN US5398301094/ WKN 894648) der weltweit zweitgrößte Rüstungskonzern mit Sitz in London und der Hälfte des Umsatzes mit dem US-Verteidigungsministerium. Daraus könne man bereits ersehen, wohin die Reise gehe: Wenn Obama nächste Woche die Wahlen gewinne, dann würden die USA nach Erwartung der Experten weiterhin überwiegend durch Verhandlungen Konflikte zu lösen versuchen. Sollte ein Mann der starken Hand, ein Mitt Romney, die Wahlen gewinnen, so könnte die amerikanische Mentalität wieder durchscheinen, dass man Stärke zeigen möchte, um die Gegner einzuschüchtern. Mit anderen Worten: Der Verteidigungsetat der USA würde sich unter Romney "besser für BAE Systems" entwickeln als unter Obama.

Nach einem Höhenflug unter Präsident Bush, die Aktie sei von 1,50 auf 7,50 Euro gestiegen, sei ein Ausverkauf unter Obama gefolgt, die Aktie habe Ende letzten Jahres unter 3 Euro gestanden. Mit derzeit 4 Euro biete die Aktie eine Dividendenrendite von 6,3% bei ausreichend freiem Cashflow, die Hälfte des freien Cashflows werde ausgeschüttet. Das KGV stehe bei 7 bei rückläufigem Umsatz.

Sollte Obama gewinnen, würden die Experten von "Heibel-Ticker" die BAE Systems-Aktie verkaufen. (Ausgabe 44 vom 02.11.2012) (05.11.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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