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Analysen - Ausland
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07.11.2002
AstraZeneca neutral
Merrill Lynch
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Der Wertpapieranalyst James Culverwell von Merrill Lynch beurteilt die Aktie des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca (WKN 886455) noch immer mit einem neutralen Rating.
AstraZeneca habe in den Niederlanden die Zulassung für Crestor zur Behandlung von hohen Cholesterinwerten erhalten. Damit sei die erste Zulassung in Europa ausgesprochen worden. Für die anderen europäischen Länder werde die Zulassung für das 1. Halbjahr 2003 angenommen. Dabei werde sich AstraZeneca in seinen Anträgen auf die Niederlande als Referenzland beziehen. Wichtig sei zu erwähnen, dass eine große Bandbreite von Wirkstoffkonzentration erlaubt worden sei. Einzig die maximale Dosierung sei nur für besonders schwerwiegende Erkrankungen zugelassen worden. Die geringeren Dosierungen seien flexibel einsetzbar.
Die Zulassung der hohen Dosierung lindere die Bedenken der Aktienspezialisten für diese Anwendungsmöglichkeit. Bisher sei man unsicher gewesen, ob diese Dosierung zugelassen werde, weil es Nebenwirkungen geben könnte. In den USA könnte Crestor weiterhin im 3. Quartal 2003 zugelassen werden. Im Jahr 2003 könnte dann ein Umsatz von 300 Mio. US-Dollar errecht werden, der bis 2006 auf 2 Mrd. US-Dollar ansteigen könnte. Die EPS Erwartung bleibe gleich und gehe von einem Gewinn pro Aktie von 1,81 und 1,41 US-Dollar für 2002 und 2003 aus.
Die heutigen Erkenntnisse ändern nichts am neutralen Rating, dass James Culverwell von Merrill Lynch der Aktie von AstraZeneca gibt.
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