|
Analysen - Ausland
|
26.11.1999
Barry Callebaut neue Perspektive
Wirtschaftswoche heute
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Die Analysten des Börseninformationsdienstes “Wirtschaftswoche heute“ glauben, daß sich die Papiere des Schweizer Unternehmens Barry Callebaut (WKN 914661) in Zukunft besser entwickeln werden als bisher.
Über seine Holding halte Klaus J. Jacobs zwei Drittel an dem Schweizer Schokoladenhersteller Barry Callebaut, der zu den Börsendebütanten des Jahrgangs 1998 in Zürich gehöre. Jacobs habe wie die übrigen Aktionäre gespannt auf den Abschluß des Geschäftsjahres 1998/99 gewartet. Die Zahlen fielen jedoch schlechter als erwartet aus.
Zwar habe der Konzernumsatz um 4,6 Prozent auf 2,3 Milliarden Schweizer Franken zugelegt. Doch der Betriebsgewinn sei von 148,1 auf 130,2 Millionen Franken zurückgefallen. Daß der Konzernertrag trotzdem um fast sechs Prozent zulegte, sei auf den niedrigeren Steueraufwand zurückzuführen, so die Experten de Börseninformationsdienstes. Nur deshalb könne es sich Barry Callebaut erlauben, die Dividende um 0,50 auf 6,50 Franken anzuheben.
Für die Investoren der ersten Stunde sei dies aber nicht befriedigend, betrachte man den Ausgabekurs von 310 Franken. Bisher habe das Papier dieses Niveau nicht wieder erreicht. Vielleicht gelinge das schon in den nächsten zwölf Monaten, schätzen die Analysten. Denn der Verwaltungsrat habe bessere Zukunftsperspektiven dargestellt.
Vor allem durch das erweiterte Angebot von Brotaufstrichen, Eiscreme-Saucen und Dessert-Füllungen sollten künftig die Ergebnisse höher ausfallen. Das werde dann auch den Aktionären besser schmecken, zeigen sich die Experten sicher.
|