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Analysen - Ausland
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29.10.2012
Royal Bank of Scotland-Aktie: Substanzbewertung kaum möglich
Die Actien-Börse
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www.optionsscheinecheck.de
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Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "Die Actien-Börse" raten zum Kauf der Aktie der Royal Bank of Scotland (RBS) (ISIN GB00B7T77214/ WKN A1LXTD).
Das Comeback britischer Banken verlaufe unter anderen Vorzeichen. Die britische Regierung habe beschlossen, das Privatkundengeschäft der RBS vom Investmentbanking zu trennen. Diesem politischen Ansinnen stünden aber vielfach diskutiere Details gegenüber. Schließlich lebe Großbritannien von London und London von der Finanzindustrie. Deshalb würden sich die langfristigen Folgen solcher Transaktionen schwer definieren lassen.
Unter den aktuellen Bedingungen sei eine Berechnung des Buchwert oder der Substanz jedoch unmöglich. Gleichwohl würden solide Schätzungen die Substanz bei RBS in einer Spanne zwischen 380 GBp bis 410 GBp sehen. Diese Spanne sollte nach Expertenmeinung als aktuelles Kurspotenzial angesehen werden. Derzeit notiere das Papier bei 275,60 GBp. Dabei gelte eine Hochrechnung, die davon ausgehe, dass eine Trennung zu zwei Aktien führe, deren Endwert in Summe deutlich höher liegen müsse. Sollte hingegen das Investmentgeschäft verkauft werden, ergebe dies einen Spin-off-Gewinn, der zur Ausschüttung kommen sollte. Das Management sei derzeit intensiv bemüht, die 83%ige Staatsbeteiligung möglichst schnell zu reduzieren.
Die Experten von "Die Actien-Börse" sehen bei der Aktie der Royal Bank of Scotland eine 40%-Spekulation auf Sicht von 18 bis 20 Monaten und das Kursziel bei 360 GBp. (Ausgabe 43 vom 27.10.2012) (29.10.2012/ac/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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