Logo
Analysen - Ausland
26.10.2012
Eli Lilly-Aktie: Pharmakonzern leidet unter den Nachahmern
Frankfurter Tagesdienst

www.optionsscheinecheck.de

Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten Anlegern bei der Aktie von Eli Lilly (ISIN US5324571083/ WKN 858560) an Bord zu bleiben.

Der Konzern leide unter den Nachahmern: Zyprexa, ein Medikament zur Behandlung von Schizophrenie, habe vor einem Jahr den Patentschutz eingebüßt. In Q3 habe der Umsatz bereits zwei Drittel unter dem Vorjahresniveau gelegen.

Auch der Konzernumsatz sei mit 5,4 Mrd. Dollar spürbar hinter dem Wert im entsprechenden Vorjahresquartal zurückgeblieben. In Q3/2011 habe Eli Lilly noch 11% mehr eingenommen. Der bereinigte Gewinn sei sogar um etwas weniger als 30% zurückgegangen. 888 Mio. Dollar stünden in der Bilanz, das entspreche einem EPS von 0,79 Dollar. Die Konsensprognose von 0,84 Dollar je Aktie habe der Konzern deutlich verfehlt.

Das Papier sei gestern mit einem Minus von knapp 3% aus dem Handel gegangen. Dabei hätte es deutlich schlechtere Nachrichten seitens des Managements geben können. In Zeiten, wo eine Gewinnwarnung die nächste jage, hätte man durchaus honorieren können, dass Eli Lilly an der Gesamtjahresprognose festhalte. Der Umsatz werde auf 21,8 bis 22,8 Mrd. Dollar taxiert, das EPS werde sich aller Voraussicht nach zwischen 3,30 und 3,40 Dollar einpendeln. Im Vorjahr habe man noch 4,41 Dollar je Aktie verdient.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten Anlegern bei der Eli Lilly-Aktie an Bord zu bleiben und das Engagement mit einem Stopp-Loss-Limit bei 46,80 Dollar abzusichern. (Ausgabe 165 vom 25.10.2012) (26.10.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



© 1998 - 2026, optionsscheinecheck.de