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News - Marktberichte
26.10.2012
Börsen in BRIC: Mehrheitlich im Minus, Aufschläge in Brasilien
aktiencheck.de

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Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9/ WKN A0C4CK) zeigt sich im bisherigen Freitaghandel in sehr schwacher Verfassung. Die Stimmung der Investoren wird dabei auch durch den Quartalsausweis von Apple getrübt. Derzeit geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, deutlich um 0,99 Prozent auf 391,81 Punkte nach unten.

Die brasilianischen Aktienmärkte zeigten sich am Donnerstag in guter Form. So verbesserte sich der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) um 1,18 Prozent auf 57.836,78 Stellen. Im Handelsverlauf notierte der Index auch sogar über der 58.000 Zähler-Marke. Die brasilianische Arbeitsmarktsituation hat sich im September nach Angaben des nationalen Statistikamtes IBGE verschlechtert. So erhöhte sich die Arbeitslosenquote auf 5,4 Prozent. Davor lag sie im August nur bei 5,3 Prozent und im September 2011 bei 6,0 Prozent. Weiteren Angaben zufolge belief sich die Zahl der Arbeitslosen auf rund 1,3 Millionen. Damit blieb sie nahezu unverändert gegenüber dem Vormonatsstand und lag um 8,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Banco do Brasil konnten überproportional um 1,9 Prozent zulegen. Schlechter lief es daneben für Petrobras mit einem Aufschlag von lediglich 1 Prozent, während Vale um 5,6 Prozent nach oben schossen. Der Eisenerzproduzent und Rohstoffkonzern musste im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang ausweisen.

Deutlich unter Druck standen unterdessen heute die Aktienmärkte in China. So ging es für den Shanghai Composite am Ende um 1,68 Prozent auf 2.066,21 Punkte nach unten. Etwas besser machte es daneben in Hongkong der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733), der sich um 1,21 Prozent auf 21.545,57 Stellen verschlechterte. Die wichtigsten Banktitel wiesen zwar Verluste aus, konnten sich dabei allerdings besser behaupten als der Gesamtmarkt. So verloren CCB, ICBC, HSBC und Bank of China zwischen 0,3 und 1,2 Prozent an Wert. Die Titel des Börsenbetreibers HKEX gaben daneben deutlicher um 2 Prozent nach. Sehr schlecht erging es den wichtigsten Versicherungswerten. Während China Life um 2 Prozent fielen, rauschten Ping An um 3,2 Prozent in die Tiefe. China Unicom brachen um 7,6 Prozent ein, nachdem der Mobilfunkanbieter am Vortag seine Quartalsbilanz vorgelegt hatte. Die Anteilsscheine des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile verloren indes parallel zum Gesamtmarkt 1,2 Prozent an Wert. Einen schweren Stand hatten schließlich die Papiere des Internet-Unternehmens Tencent, die sich um 1,8 Prozent verbilligten.

In Russland dominiert zur Stunde ebenfalls die Farbe rot. Der Leitindex RTS fällt um 1,58 Prozent auf 1.433,87 Stellen und notiert damit in der Nähe seines bisherigen Tagestiefs. Für Gazprom geht es dabei um 1,5 Prozent nach unten, während sich LukOil ebenfalls um 1,5 Prozent verschlechtern. Für die Anteilsscheine der Sberbank steht unterdessen zur Stunde ein Wertverlust von 1,3 Prozent zu Buche.

Verluste werden schließlich auch aus Indien gemeldet. Derzeit verliert der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) 0,88 Prozent auf 18.611,94 Punkte. Auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei auch heute die Papiere des Automobilkonzerns Mahindra & Mahindra mit einem Zugewinn von 2,2 Prozent wieder. Gleichzeitig stehen die Aktien des Pharmazieunternehmens Cipla mit einem Abschlag von 2 Prozent deutlich unter Druck. (26.10.2012/ac/n/m)


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