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Analysen - Ausland
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05.11.2002
Philip Morris "overweight"
Morgan Stanley Dean Witter
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www.optionsscheinecheck.de
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Das Research Team von Morgan Stanley Dean Witter bewertet die Aktie des US-amerikanischen Tabak- und Lebensmittelkonzerns Philip Morris (WKN 851777) auch weiterhin mit "overweight".
Die Tabakindustrie sei im Laufe der letzten Jahre aus der überwiegenden Mehrheit der gegen sie angestrengten Verfahren als Sieger hervorgegangen. Des weiteren sei die Zahl neuer Verfahren rückläufig und es seien in den letzten Jahren keine neuen legalen Risiken hinzugekommen. Weitere Fortschritte bei der Überwindung der noch existierenden Risiken sollten eine Steigerung der Aktienkurse im Sektor zur Folge haben. Die soziale und politische Relevanz von Verfahren gegen die Tabakindustrie lasse in den Augen der Experten stetig nach. Ursachen hierfür seien unter anderem die außergerichtliche Einigung zwischen den Bundesstaaten und der Tabakindustrie in den sogenannten "Medicaid" Verfahren, zusätzliche Werbe- und Verkaufsrestriktionen für Tabakprodukte und eine zunehmend effektive PR der Tabakkonzerne.
Insgesamt bewerten die Investmentbanker die Entwicklungsaussichten der Tabakindustrie als durchschnittlich. Mögliche Gefahren für Philip Morris seien jedoch eher aus der Richtung von Billiganbietern als durch juristische Probleme zu erwarten. Das EPS des Konzerns werde in den Finanzjahren 2002 und 2003 auf 4,62 bzw. 5,00 USD geschätzt. Das 12-Monats-Kursziel der Analysten liege bei 56 USD.
Vor diesem Hintergrund halten die Aktienexperten von Merrill Lynch an ihrem "overweight" Rating für das Wertpapier von Philip Morris fest.
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