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Analysen - Ausland
19.10.2012
Microsoft-Aktie: startet Produktoffensive
National-Bank AG

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Essen (www.aktiencheck.de) - Steffen Manske, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) unverändert mit dem Votum "kaufen" ein.

Am gestrigen Abend sei der Q1-Geschäftsbericht mit folgenden wesentlichen Kennzahlen publiziert worden: Umsatz: 16,008 Mrd. USD (-7,9%), Operatives Ergebnis: 5,308 Mrd. USD (-26,3%), Nettogewinn/Aktie: 0,53 USD (-22,1%), Operativer Cashflow: 8,484 Mrd. USD (unverändert).

Microsoft habe im vergangenen Quartal in seiner wichtigsten Sparte unter dem weltweit schwachen PC-Geschäft sowie dem Abwarten der Kunden auf die neue Version des Betriebssystems gelitten.

Wie von den Analysten erwartet, habe der Konzern somit die Markterwartungen (Umsatz 16,58 Mrd. USD, Betriebsgewinn 5,97 Mrd. USD, EPS 0,60 USD nicht annähernd erreichen können. Inklusive bereits bestellter Windows 8-Produkte habe der Umsatz auf Vorjahresniveau gelegen und der Ergebnisrückgang je Aktie belaufe sich nur auf 4%. Der offizielle Verkaufsstart von Windows 8 sei für den 26.10. geplant.

In vielen anderen Sparten sei das Geschäft gleichzeitig zufriedenstellend verlaufen. So seien Umsatz und operativer Gewinn in der Business-Sparte im Vorfeld einer neuen Office-Version nur geringfügig gesunken. Im Servergeschäft habe Microsoft von einer ungebremst hohen Nachfrage profitiert und den operativen Gewinn um 12% verbessert.

Microsoft starte ab dem laufenden Quartal eine Produktoffensive. Neben dem neuen Betriebssystem Windows 8, dürften Office 2013, Windows Phones, neue Server-Produkte und das eigene Tablet "Surface" dem Konzern wieder Schwung verleihen. Die Umsätze in der Vorverkaufsphase für Windows 8 hätten den Wert für Windows 7 um 40% übertroffen.

Die Analysten der National-Bank AG bestätigen aufgrund der guten Wachstumsperspektiven ihr "kaufen"-Votum und das Kursziel von 37,00 USD für die Microsoft-Aktie. (Analyse vom 19.10.2012) (19.10.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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