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News - Marktberichte
18.10.2012
Börsen in BRIC: Indizes notieren einheitlich in der Gewinnzone
aktiencheck.de

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Sao Paulo (www.aktiencheck.de) - Der DAXglobal BRIC Index (ISIN DE000A0C4CK9/ WKN A0C4CK) zeigt sich im bisherigen Donnerstaghandel in sehr guter Verfassung und kann deutliche Zugewinne verzeichnen. Zur Stunde geht es für den Auswahlindex, der die Performance der vier größten Schwellenländer der Welt abbildet, um 0,61 Prozent auf 394,99 Punkte nach oben.

Im Zuge einer leicht positiven Tendenz an der Wall Street zeigten sich am Mittwoch auch die brasilianischen Aktienmärkte in ansteigender Form. Der Leitindex Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) konnte bereits im frühen Handel die psychologisch wichtige Marke von 60.000 Zählern überspringen und rückte am Ende um 0,57 Prozent auf 60.087,29 Stellen vor. Gut lief es auch für die Anteilsscheine der Banco do Brasil, die um 1,1 Prozent zulegten und sich damit deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelten. Dieses Kunststück gelang Vale nicht. Der Titel fiel gegen den insgesamt positiven Trend um 1,7 Prozent, nachdem der Konzern für das abgelaufene Quartal eine im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum rückläufige Eisenerzproduktion ausweisen musste. Petrobras verschlechterten sich daneben um 0,8 Prozent.

In guter Verfassung zeigten sich daneben im heutigen Handel die Aktienmärkte in China. Dabei standen diverse Konjunkturdaten im Blickfeld der Anleger. Der kräftige Anstieg beim chinesischen Einzelhandelsumsatz hat sich im September nach Angaben der nationalen Statistikbehörde mit erhöhtem Tempo fortgesetzt. So kletterten die Umsatzerlöse der Einzelhändler gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,2 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent prognostiziert, nach einem Plus von 13,2 Prozent im August. Die chinesische Industrieproduktion ist derweil im September ebenfalls stärker gewachsen als im Vormonat. Demnach kletterte die industrielle Wertschöpfung gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,2 Prozent, nach einem Plus von 8,9 Prozent im August. Volkswirte hatten im Vorfeld lediglich einen Anstieg um 9,0 Prozent prognostiziert. Schließlich hat sich das chinesische Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2012 weiter abgebremst. So kletterte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahresquartal nur noch um 7,4 Prozent, nach 7,6 Prozent im ersten Quartal. Hierbei handelt es sich um den schwächsten Anstieg seit dem ersten Quartal 2009. Auch die Prognose der Volkswirte hatte auf ein Plus von 7,4 Prozent gelautet. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs die Wirtschaftsleistung um 2,2 Prozent. Der Shanghai Composite legte daraufhin um 1,24 Prozent auf 2.131,69 Punkte zu. Nicht ganz so groß fielen daneben die Zugewinne mit 0,48 Prozent auf 21.518,71 Zählern in Hongkong beim Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) aus. Bei den Einzelwerten fielen die Anteilsscheine des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile mit einem Aufschlag von 2,2 Prozent ins Auge. Sehr gut lief es daneben auch für die Titel des Handelshauses Li & Fung, die sich um 4,4 Prozent verteuerten.

An den russischen Aktienmärkten gewinnen im aktuellen Handel ebenfalls die Käufer die Überhand. So steigt der Leitindex RTS um 0,55 Prozent auf 1.522,31 Stellen. Sberbank rücken überproportional um 1 Prozent vor, während gleichzeitig Gazprom um 0,5 Prozent zulegen können. LukOil hinken unterdessen dem Gesamtmarkt mit einem Aufschlag von lediglich 0,1 Prozent etwas hinterher.

Deutliche Kurszuwächse werden auch aus Indien gemeldet. So verbessert sich der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) momentan um 0,85 Prozent auf 18.759,69 Punkte. Bei den Einzelwerten zeigen sich zur Stunde Banktitel in guter Verfassung. So steigen State Bank of India um 2,5 Prozent vor, während es für ICICI Bank um 1,2 Prozent nach oben geht. HDFC Bank verteuern sich um 1,3 Prozent. (18.10.2012/ac/n/m)


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