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Analysen - Ausland
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15.10.2012
Zynga-Aktie: Cross Selling bei Spielen von Dritten könnte Gewinn schmälern
Credit Suisse
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (www.aktiencheck.de) - Stephen Ju, Analyst der Credit Suisse, stuft die Aktie von Zynga (ISIN US98986T1088/ WKN A1JMFQ) in einer Ersteinschätzung mit "underperform" ein.
Im Rahmen einer Branchenstudie zum Videospiele- und Softwaresektor werde darauf hingewiesen, dass nach den turbulenten Diskussionen um Vertrieb, Monetarisierung und dem Zuwachs bei vernetzten Geräten der Werthaltigkeit der Inhalte und der Fähigkeit der Unternehmen, Content rechtzeitig bereitzustellen, größeres Augenmerk geschenkt werde. Das Sentiment gegenüber dem traditionellen Videospielesektor habe sich weiter verschlechtert. Eine sektorweite Neubewertung benötige ein länger anhaltendes Wachstum im digitalen Bereich als ausgleichenden Faktor.
Der Zynga-Aktie werde ein Kursziel von 3,00 USD zugemessen. Nutzer würden zu jedem neuen Spiel wechseln und älteren Spielen dafür weniger Zeit einräumen. Es stelle sich die Frage, ob Zynga ein Cross Selling bei Spielen von Drittfirmen gegen den Traffic seiner eigenen Spiele schaffe. Wenn Nutzer von Spiel zu Spiel springen würden, werde der Akt des Cross Sellings von Drittspielen, insbesondere wenn diese ein Hit seien, den operativen Gewinn von Zynga wegen der Umsatzaufteilung mit den Entwicklern schmälern.
Die Analysten der Credit Suisse beginnen die Coverage der Zyna-Aktie mit dem Votum "underperform". (Analyse vom 11.10.2012) (15.10.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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