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Analysen - Ausland
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05.10.2012
SGS-Aktie: Unternehmen allgegenwärtig und doch weitgehend unbekannt
boerse.de-Aktienbrief
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www.optionsscheinecheck.de
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Rosenheim (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" nutzen das bestehende Nachkaufsignal zur ersten Basisdepot-Aufnahme der SGS-Aktie (ISIN CH0002497458/ WKN 870264).
Egal ob Lebensmittel, Bekleidung, Auto oder Arzneimittel: Nahezu alle Dinge des täglichen Bedarfs würden irgendwann während ihres Produktlebenszyklus von diesem Unternehmen unter die Lupe genommen. Ein Nachkaufsignal eröffne nun erstmals die Einstiegschance.
Das Unternehmen könne mittlerweile auf eine mehr als 100-jährige Historie zurückblicken. Denn der älteste Vorläufer sei 1878 in der nordfranzösischen Hafenstadt Rouen gegründet worden, um Getreidelieferungen zu inspizieren. Bereits im selben Jahr seien erste Niederlassungen in Marseille, Le Havre und Dunkerque, den drei größten Häfen des Nachbarlandes von Deutschland, gefolgt. Heute sei SGS übrigens ein Schweizer Unternehmen, da der Sitz während des Ersten Weltkrieges nach Genf verlegt worden sei. Das Buchstabenkürzel stehe dabei für den im Juli 1919 eingeführten Firmennamen Société Générale des Surveillance. Mitte des 20. Jahrhunderts habe man schließlich begonnen, neben der Getreideinspektion in weitere Geschäftsbereiche zu diversifizieren, woraus der heute weltweit führende Prüfkonzern entstanden sei. Inzwischen habe sich SGS ein Netzwerk von mehr als 1.350 Niederlassungen in über 120 Ländern aufgebaut und beschäftige rund um den Globus ca. 70.000 Mitarbeiter.
Wenn heute Waren oder Rohstoffe versendet würden, würden viele Exporteure diese von SGS inspizieren lassen. Die Schweizer würden sich dann um die Prüfung von Qualität, Menge und Gewicht der Güter kümmern. Genauso untersuche das Unternehmen, ob bestimmte Produkte, Dienstleistungen oder Systeme genau definierten Standards der Normgeber, Kunden bzw. Staaten entsprechen würden, und zertifiziere sie gegebenenfalls. Dies möge zunächst alles sehr abstrakt klingen, doch im Grunde gebe es heute kaum noch Gegenstände, die nicht irgendwann mit SGS-Prüfsystemen in Kontakt kämen. Die Schweizer würden beispielsweise kontrollieren, ob Cremes krebserregende Inhaltsstoffe enthalten würden oder UV-Schutzwerte von Sonnenbrillen korrekt seien.
Im Lebensmittelbereich würden Verbraucher häufig den Hinweis finden, dass Artikel vom Institut Fresenius getestet worden seien. Dieses gehöre nicht, wie viele wahrscheinlich vermuten würden, zum deutschen gleichnamigen Gesundheits-Unternehmen, sondern zum SGS-Konzern. Ein immer wichtiger werdender Bereich seien zudem Analysen im Rohstoffsegment. Hier hätten die Schweizer ihre Position gerade durch den Kauf des kanadischen Testlabors Ludwig Group gestärkt.
Die Nachfrage nach SGS-Dienstleistungen sei ungebrochen hoch, wie die aktuellen Halbjahreszahlen belegen würden. So hätten die Umsätze um 15% auf 2,7 Milliarden Franken gesteigert werden können, während der Gewinn - bedingt durch sieben Übernahmen - rund 245 Millionen Franken (+2%) betragen habe.
Unter der Lupe der Performance-Analyse mache die Aktie des Prüfkonzerns langfristig eine gute Figur. Denn mit hoher 92%iger Gewinn-Konstanz seien seit 2002 im Schnitt satte 18% pro Jahr aufgesattelt worden. Als Tüpfelchen auf dem "i" würden hier derzeit 3,3% Dividendenrendite winken, während die Verlust-Ratio von lediglich 1,71 SGS ein deutlich unterdurchschnittliches Anlagerisiko bescheinige.
Durch den marginalen August-Rücksetzer liegt nun ein Nachkaufsignal vor, das die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" zur ersten Aufnahme der SGS-Aktie in ihr Basis-Depot nutzen. Denn rechnerisch eröffne sich auf Sicht der kommenden fünf Jahre eine Gewinnperspektive von 130%. Und da es jetzt nur noch ein Katzensprung bis zum Alltimehigh sei, dürfte SGS schon bald wieder durchstarten! (Ausgabe 276 vom 04.10.2012) (05.10.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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