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Analysen - DAX 100
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04.10.2012
K+S-Aktie: clever positionierter Konzern
FOCUS-MONEY
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www.optionsscheinecheck.de
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München (www.aktiencheck.de) - Nach Ansicht der Experten von "FOCUS-MONEY" sollte die Aktie von K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88) von der Hausse an den Agrarmärkten profitieren.
Bei der momentanen Situation der Agrarrohstoffe seien die Zusammenhänge an den Märkten leicht zu verstehen. Die verdorrte Ernte in den USA treibe die Preise für Weizen, Mais und Soja in die Höhe. Zur Freude der Bauern, die nun versuchen würden, noch mehr Ernteertrag aus vorhandenen Flächen zu generieren. Dazu werde Dünger benötigt.
Derzeit würden auch die Düngemittelhersteller wie bspw. die deutsche K+S mit Kali, der sogenannten Pottasche Kasse machen. Wenngleich die vergangene Börsenrally an K+S weitestgehend vorbei gezogen sei, werde Analystenseitig von einer Aufholjagd des Anteilsscheins ausgegangen. So veranschlage bspw. die Citigroup den fairen Wert der Aktie auf 50 EUR. Den Gewinn je Aktie sähen die Experten für 2012e bei 3,18 EUR und für 2013e bei 3,38 EUR.
Wer seine Aktionäre verwöhnen wolle - das Management habe eine höhere Dividende in Aussicht gestellt - müsse Erfolg haben. Der Konzern habe schon im zweiten Quartal mit imposanten Zuwächsen aufhorchen lassen. Der Umsatz habe um 21,3% auf 997 Mio. EUR zugelegt und beim EBIT sei im Jahresvergleich eine Steigerung um mehr als ein Fünftel auf 220 Mio. EUR zu verzeichnen gewesen. Unternehmensseitig werde davon ausgegangen, dass sich die derzeitige Nachfrageentwicklung nach Kali- und Magnesiumprodukten in den kommenden Monaten fortsetzen werde. Dabei profitiere der Konzern von seiner geografischen Ausrichtung. In den aktuell schwächelnden Märkten wie Indien und China sei K+S kaum aktiv.
Nach Einschätzung der Experten von "FOCUS-MONEY" sollen Anleger bei der aussichtsreichen Aktie von K+S zur Absicherung den Stopp-Kurs bei 31,50 EUR setzen. (Ausgabe 41) (04.10.2012/ac/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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